Abo
  • IT-Karriere:

Berners-Lee: Beim Einsatz von Phorm den Provider wechseln

Er wandte sich damit gegen die Pläne einiger großer britischer Internetprovider, die mit dem Unternehmen Phorm zusammenarbeiten wollen. Phorm will das Surfverhalten protokollieren, um den Nutzer mit personalisierter Werbung zu versorgen. Berners-Lee sieht hier große Gefahren für die Nutzer: "Wenn ich nach einer Reihe Bücher über eine bestimmte Krebsart suche, will ich nicht, dass meine Krankenversicherung davon etwas erfährt und mir, weil ich nach diesen Büchern gesucht habe, die Beiträge um 5 Prozent erhöht."

Stellenmarkt
  1. Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Inneres und Sport, Landesamt für Verfassungsschutz, Hamburg
  2. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach

Eine solche Nutzung von Daten hält er für unredlich. Ein Provider sei seinem Verständnis nach ein Dienstleister wie ein Wasserbetrieb. "Er stellt mir einen Internetanschluss zur Verfügung, ohne Bedingungen daran zu knüpfen. Mein Provider beeinflusst nicht, welche Websites ich besuche und er überwacht auch nicht, welche Websites ich besuche." Würde sein Provider Phorm einsetzen, gäbe es für Berners-Lee denn auch nur eine Konsequenz: den Provider zu wechseln.

Einen Dienst, wie Phorm ihn anbietet, dürfe der Provider nach Ansicht von Berners-Lee nur nach ausdrücklicher Zustimmung des Nutzer ("opt-in") einsetzen. So macht es Talk Talk, während die Konkurrenten Virgin und British Telecom noch überlegen, ob sie die Zustimmung der Nutzer einholen oder ihnen lediglich das Recht einräumen, den Dienst abzulehnen ("opt-out").

Das Video des Interviews kann auf der BBC-Website abgerufen werden.

 Berners-Lee: Beim Einsatz von Phorm den Provider wechseln
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

sHR00m 22. Apr 2008

möglich. langsam aber sicher.. allerdings hat deutschland mit dem...

sHR00m 22. Apr 2008

mythos. es gibt auch keinen logischen grund anzunehmen, das ausgerechnet das internet...


Folgen Sie uns
       


Hallo Magenta und Alexa auf dem Smart Speaker der Telekom

Wetter, Allgemeinwissen, sächsische Aussprache - wir haben den Magenta-Assistenten gegen Alexa antreten lassen.

Hallo Magenta und Alexa auf dem Smart Speaker der Telekom Video aufrufen
Telekom Smart Speaker im Test: Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht
Telekom Smart Speaker im Test
Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht

Die Deutsche Telekom bietet derzeit den einzigen smarten Lautsprecher an, mit dem sich parallel zwei digitale Assistenten nutzen lassen. Der Magenta-Assistent lässt einiges zu wünschen übrig, aber die Parallelnutzung von Alexa funktioniert schon fast zu gut.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Smarte Lautsprecher Amazon liegt nicht nur in Deutschland vor Google
  2. Pure Discovr Schrumpfender Alexa-Lautsprecher mit Akku wird teurer
  3. Bose Portable Home Speaker Lautsprecher mit Akku, Airplay 2, Alexa und Google Assistant

Alexa: Das allgegenwärtige Ohr Amazons
Alexa
Das allgegenwärtige Ohr Amazons

Die kürzlich angekündigten Echo-Produkte bringen Amazons Sprachassistentin Alexa auf die Straße und damit Datenschutzprobleme in die U-Bahn oder in bisher Alexa-freie Wohnzimmer. Mehrere Landesdatenschutzbeauftragte haben Golem.de erklärt, ob und wie die Geräte eingesetzt werden dürfen.
Von Moritz Tremmel

  1. Digitaler Assistent Amazon bringt neue Funktionen für Alexa
  2. Echo Frames und Echo Loop Amazon zeigt eine Brille und einen Ring mit Alexa
  3. Alexa Answers Nutzer smarter Lautsprecher sollen Alexa Wissen beibringen

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

    •  /