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Stopp bei 100 Dezibel: MP3-Player müssen leiser werden

Negative Folgen für die Klangqualität – vor allem Klassik und Jazz betroffen. Die EU will die Lautstärke von MP3-Playern auf 100 Dezibel drosseln. Das dürfte vor allem Klassik- und Jazzfans treffen. Diese beiden Musikgattungen setzen auf kurzfristige Spitzen, die hohen Pegel werden jedoch nur kurzfristig erreicht. Den Ohren schadet das laut der Fachzeitschrift Audio zwar nicht, verboten soll es trotzdem werden.
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Wie die Zeitschrift Audio in Heft 4/2008 berichtet, sollen durch die Obergrenze von 100 Dezibel Spitzen mit MP3-Player nicht mehr zu hören sein. Das betrifft also lautere Stellen in Musikstücken. Wer auf die Ausreizung der Pegel nicht verzichten will, sollte seinen MP3-Player künftig aus den USA oder Fernost importieren, rät Audio. Dort gebe es keine Beschränkungen, die Modelle seien um bis zu 10 Dezibel lauter als die, die zukünftig in der EU verkauft werden dürfen.

Trotz der Begrenzung der Lautstärke sei der Musikfreund durch die neue Regelung nicht vor Hörschäden gefeit, beteuert die Musikzeitschrift. Denn stark komprimierte Musikaufnahmen seien nach wie vor recht druckvoll auf einem MP3-Player zu hören. Billigkopfhörer würden hauptsächlich die mittleren Frequenzen übertragen und den Effekt noch verstärken. Damit entstehe insgesamt ein lauteres Klangbild, ohne dass die Pegellimitierung überschritten wird.

Schon heute lässt so manches Mal der Klang zu wünschen übrig: Viele moderne Musik-Player bzw. die angeschlossenen Kopfhörer drücken die leisen Passagen so weit nach unten, bis diese selbst in ruhiger Umgebung nicht mehr hörbar sind.


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