Diskettenrouter fli4l 3.2.0 erschienen
Unter anderem wartet fli4l 3.2.0 mit einem stärker modularisierten Kernel auf, der samt seiner Module nun auch als eigenes Paket daherkommt. Damit ist es möglich, mehrere Kernelversionen anzubieten, ohne in jedem Paket die jeweiligen Module hinzuzufügen.
Als Standardkernel kommt Linux 2.6.16.56 zum Einsatz. Da es bei spezieller Hardware, z.B. von AVM, mit diesem Kernel zu Abstürzen kommen kann, steht zudem noch der Kernel 2.4.32 bereit. Dieser bietet sich auch an, wenn fli4l auf eine Diskette gepackt werden soll. Zudem gibt es einen XEN-Kernel, der in der neuen Version mit XEN 3.0 kompatibel ist und über PAE-Unterstützung verfügt.
Mit den neuen Kerneln wird auch zusätzliche Hardware unterstützt, z.B. USB2Serial-Adapter sowie WLAN-Karten von Intel und Ralink. Um den so entstehenden größeren Kerneln Rechnung zu tragen, werden diese nun mit LZMA komprimiert und es ist auch möglich, LZMA als Kompression für das Root-Dateisystem sowie das opt-Archiv zu benutzen.
Um komplexere Routingvarianten zu ermöglichen, wurde von route auf iproute2(öffnet im neuen Fenster) umgestellt und die Variablen des Paketfilters angepasst. Überarbeitet wurde zudem die HD-Recovery-Funktion, so dass die normale und die Recovery-Version verschiedene Kernel benutzen können. Im Bereich WLAN wurden zudem die Gerätenamen auf "wlanX" umgestellt und mit einigen WLAN-Karten ist es in der neuen Version möglich, virtuelle AccessPoints zu betreiben. Die Konfiguration des integrierten Webservers kann nun auch zur Laufzeit angepasst werden.
Die Router-Distribution fli4l steht ab sofort in der Version 3.2.0 unter fli4l.de(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit.
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