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Nokia droht weitere Subventionsrückzahlung

Bundesforschungsministerium prüft Einhaltung der Subventionsbedingungen. Das Bundesforschungsministerium prüft derzeit, ob Nokia die Bedingungen für die Zahlung von Subventionen in Höhe von insgesamt 10 Millionen Euro eingehalten hat. Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hatte kürzlich von den Finnen die Rückzahlung von 59 Millionen Euro an geleisteten Subventionszahlungen gefordert.
/ Ingo Pakalski
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Vom Bundesforschungsministerium erhielt Nokia zwischen 1998 und 2007 Subventionszahlungen in Höhe von 10 Millionen Euro. Mit diesem Geld sollte die Forschung in Deutschland unterstützt werden und als Bedingung galt, dass die Subventionen in Deutschland verwertet werden. Da Nokia im Sommer 2008 das Werk in Bochum schließen und die Produktion nach Rumänien auslagern wird, sieht das Ministerium diese Forderungen nicht erfüllt, berichtet die Nachrichtenagentur AFP(öffnet im neuen Fenster) .

Entsprechende Prüfungen laufen derzeit, was dazu führen könnte, dass Nokia weitere 4 Millionen Euro an geleisteten Subventionen zurückzahlen muss. Bis zum 7. April 2008 haben die Finnen nun Zeit, auf die Vorwürfe zu reagieren. Die nordrhein-westfälische Landesregierung verlangt von dem Handyhersteller derzeit die Rückzahlung von 59 Millionen Euro an Subventionszahlungen. Nokia wird vorgeworfen, dass der Konzern gegen Subventionsauflagen verstoßen und nicht die vereinbarte Zahl von Arbeitsplätzen in dem Bochumer Werk geschaffen habe.


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