• IT-Karriere:
  • Services:

Nanoswitch soll Rechenkerne eines Chips per Licht verbinden

Photonischer Nanoswitch von IBM für künftige Many-Core-Prozessoren

IBM-Forscher haben einen photonischen Nanoswitch entwickelt. Er soll in künftige Generationen von Computerchips integriert werden, um Informationen zwischen einzelnen Prozessorkernen über Lichtsignale statt Elektronen auszutauschen. So sollen sich deutlich schnellere Chips bauen lassen, die wesentlich weniger Energie verbrauchen als heutige Computerchips.

Artikel veröffentlicht am ,

Der photonische Nanoswitch ist nach Ansicht von IBM ein wesentlicher Schritt hin zu Computerchips, die Informationen über Lichtsignale austauschen. Er soll in entsprechenden Chips dafür sorgen, dass Lichtsignale den jeweils zuständigen Rechenkern erreichen, denn die einzelne Recheneinheit will IBM über ein optisches Netz auf dem Chip miteinander verschalten.

Photonischer Nanoswitch
Photonischer Nanoswitch
Stellenmarkt
  1. Marc Cain GmbH, Bodelshausen
  2. ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr, Düsseldorf, Dortmund, Duisburg

Die IBM-Forscher um Yurii Vlasov am T.J. Watson Research Center veröffentlichen ihre Entwicklung im Journal Nature Photonics. Dabei ist der Nanoswitch recht kompakt, rund 2.000 würden auf einer Fläche von einem Quadratdmillimeter Platz finden. Zudem kann er Licht von verschiedenen Wellenlängen gleichzeitig "switchen" und je Wellenlänge bis zu 40 GBit/s verarbeiten. Insgesamt soll er so eine Bandbreite von 1 TBit/s erreichen können. Starke Temperaturschwankungen, wie sie innerhalb eines Chips auftreten können, seien für den Nanoswitch kein Problem.

Die Kommunikation innerhalb eines Chips per Licht wird aus Sicht von IBM mit zunehmender Zahl an Rechenkernen den Datenaustausch über Kupferverbindungen ersetzen. Dieser Ansatz würde bei sehr vielen Kernen aber zu viel Strom benötigen und sei zudem nicht in der Lage, entsprechend hohe Bandbreiten zu erreichen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Anno 2205 für 8,88€, Loop Hero für 12,74€, Lovecraft's Untold Stories für 3,50€)
  2. (u. a. Turtle Beach Stealth 600 Gen 2 Gaming-Headset für 84,99€)
  3. (u. a. Digitus HDMI-Switch 4K UHD 3x HDMI > 1x HDMI für 23,99€, Emtec C410 Color Mix 2.0...
  4. (u. a. Planet Zoo - Deluxe Edition für 19,99€, Hitman 3 - Epic Games Store Key für 39,99€ und...

E-Technik Student 18. Mär 2008

Richtig, Licht ist in Lichtleitern ähnlich schnell wie Elektronen in Metalleitern.

DrAgOnTuX 17. Mär 2008

Was denn jetzt? Kupfer oder Licht? ;-) Wie schon erwähnt, missverständlich geschrieben.

Steffen2 17. Mär 2008

Geht glaube ich um die selbe Sache ist aber etwas informativer wie ich finde :). http...

yeti 17. Mär 2008

die dem Transputer zugrunde lagen auch heute wieder machbar. 1985-1992 war die Zeit dafür...

Fjodorowitch 17. Mär 2008

Ein russischer Schachmeister vielleicht? ^^


Folgen Sie uns
       


Sony Playstation 5 - Fazit

Im Video zum Test der Playstation 5 zeigt Golem.de die Hardware und das Dashboard der Konsole von Sony.

Sony Playstation 5 - Fazit Video aufrufen
    •  /