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US-Investor steigt bei iPhone-Display-Hersteller Balda aus

Guy Wyser-Pratte trennt sich von Aktienpaket

Ein Jahr lang hielt US-Investor Guy Wyser-Pratte große Anteile des ostwestfälischen Handyzulieferers Balda, der auch als Lieferant für das Display von Apples iPhone gehandelt wird. Nun hat sich der Investor mit großen Verlusten von seinem Aktienpaket getrennt.

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Wyser-Pratte bestätigte dem Handelsblatt, dass in den letzten Tagen mehr als 3 Millionen Aktien von Balda veräußert wurden. Im März 2007 stieg der Investor bei einem Kurs von rund 7 Euro pro Aktie ein - und erwarb 5 Prozent der Aktien. Am Freitag, dem 14. März 2008, lag der Balda-Kurs bei 2,37 Euro.

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"Das Management von Balda hat in den vergangenen Wochen jede Glaubwürdigkeit an den Finanzmärkten eingebüßt", erklärte Wyser-Pratte zu seinem Ausstieg. "Ich habe ein Jahr lang versucht, der Balda-Führung klarzumachen, dass man am Kapitalmarkt so nicht auftreten kann. Aber es ist offenbar hoffnungslos."

Balda hatte im Dezember 2007 entgegen früheren Ankündigungen überraschend eine Kapitalerhöhung durchgeführt und 68 Millionen Euro eingesammelt. Im März 2008 musste man vor möglichen Zahlungsschwierigkeiten warnen, die der Verkauf einer Tochterfirma verursachen könnte. Der Verkauf wurde dann rückabgewickelt. Kürzlich verweigerten die Banken Balda die Finanzierung eines Überbrückungskredits, schreibt das Handelsblatt. Inzwischen stützt sich das Management auf einen Geldgeber, dessen Namen der Vorstand nicht nennen will. Die Vorlage der Bilanz 2007 wurde auf unbestimmte Zeit verschoben.

Auch Morgan Stanley verkaufte in der vergangenen Woche sein 5-Prozent-Paket. Die Investmentbank war erst im Januar bei Balda eingestiegen, so das Handelsblatt.

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gunzelshausen 17. Mär 2008

Investmentfond muss in einer allgemeinen Vertrauenskrise die Kreditlinien bedienen und...

Snob 17. Mär 2008

Snob, nicht Snop (einen Snop gibt's ned) ;-)

eppic 17. Mär 2008

Warum sollten sie? Weil der Einkaufspreis der Displays vielleicht ein paar Cent teurer wird?


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