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Game Over beim zweitgrößten E-Sports-Veranstalter

Cyperathlete Professional League ab sofort eingestellt. Eine Ära geht zu Ende: Die Cyberathelete Professional League (CPL) beendet den Turnierbetrieb. Der Pionier des Computerspiele-Wettkampfs hatte zuletzt massiv Unterstützung aus der Szene eingebüßt.
/ Peter Steinlechner
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Mit dürren Worten(öffnet im neuen Fenster) auf der Homepage schließt die CPL ihre Pforten: "Die Cyberathlete Professinal League (CPL) stellt mit sofortiger Wirkung den Geschäftsbetrieb ein. Alle für 2008 geplanten CPL-Veranstaltungen sind hiermit abgesagt". Die CPL verlor zuletzt massiv Unterstützung aus der Spieleszene. Wichtigster Grund: Sponsor Vivendi-Universal (Sierra) hatte dafür gesorgt, dass hauseigene Titel wie Fear und World in Conflict in den Turnierplan aufgenommen wurden – anstelle von wirklich beliebten E-Sports-Titeln.

Die CPL wurde 1997 als eine der ersten Computerspiele-Ligen gegründet und gehörte lange zu den professionellsten Turnierveranstaltern auf dem Gebiet des E-Sports. Laut offiziellen Angaben nahmen in den vergangenen Jahren über 45.000 Spieler an den 35 Hauptveranstaltungen teil, bei denen um Preisgelder von insgesamt zwei Millionen Dollar gespielt wurde.

E-Sports-Branchenführer World Cyber Games (WCG) hat mit derartigen Problemen nicht zu kämpfen – dort läuft es derzeit sogar richtig gut, wie ein Firmensprecher gegenüber Golem.de sagte. Gerade erst fand auf der CeBIT 2008 in Hannover die europäische Meisterschaft statt, im November 2008 steigt dann in Köln auch das weltweite Jahresfinale in Deutschland.


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