Parallels bündelt Virtualisierung mit Suse Linux
Für das Paket verwendet Parallels die Standardversion des Suse Linux Enterprise Server 10 (SLES 10), der um die eigene Virtualisierungslösung Virtuozzo 4.0 erweitert wurde. Kunden erhalten damit eine Komplettlösung als Alternative zum in SLES integrierten Xen und müssen Virtuozzo so nicht selbst einrichten.
Virtuozzo Containers 4.0, so der volle Name des Produkts, virtualisiert dabei auf Betriebssystemebene. Das heißt, es wird der Host-Kernel verwendet und weitere SLES-Instanzen gestartet. Schon vor rund einem Jahr stellte Parallels – damals noch unter dem Namen SWsoft – eine Kombination auf SLES und Virtuozzo vor. Die neue Virtuozzo-Version bietet unter anderem bessere Administrationswerkzeuge, mit denen sich die Ressourcenverteilung regeln lässt.
Das Angebot wird für x86-, x64- und Itanium-Server verfügbar sein und direkt über Parallels bzw. die Parallels-Vertriebskanäle verkauft. Preise sind noch nicht bekannt. Wie schon bei dem früheren Paket gibt es den Support von SWsoft, Novell gewährt jedoch Support für die unveränderten Teile in SLES.
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