Alpha Protocol: Spionage-Rollenspiel vom KOTOR-2-Team
Die Welt ist bedroht – unsere Welt, die von heute; kein Todesstern oder Fantasy-Reich. Das Rollenspiel Alpha Protocol dreht sich um den jungen Geheimagenten Michael Thorton. Thorton hat wenig Erfahrung, ist aber der Einzige, der eine internationale Katastrophe verhindern könnte. Dazu erledigt der Spieler in seiner Rolle Missionen auf mehreren Kontinenten, bastelt seine eigenen Agenten-Gadgets – und lernt jede Menge hübsche junge Frauen kennen. Alpha Protocol entsteht derzeit bei Obsidian Entertainment, die zuvor Star Wars: Knights of the Old Republic 2 und Neverwinter Nights 2 programmiert hatten.
Die Entwickler kündigen an, dass der Spieler seine Hauptfigur ähnlich wie in Fallout – ein Teil des Teams hat beim Interplay-Klassiker mitgearbeitet – aus zehn Fähigkeitenkategorien nach eigenen Vorstellungen schneidern kann. Ähnlich wie dort soll das sehr weitgehende Auswirkungen haben, teilweise nimmt Thorton bestimmte Situationen je nach Charakterkonfiguration ganz unterschiedlich wahr. In Dialogen bestimmt der Spieler mit einem Klick auf Gesichts-Icons, ob Thorton freundlich oder fies auftritt.
Das Kampfsystem soll Echtzeit-Taktikelemente mit Action verbinden und beispielsweise an Mass Effect erinnern. Allerdings kämpft der Held von Alpha Protocol mit Handfeuerwaffen der heutigen Zeit – und notfalls auch mit Händen, Fäusten und Füßen. Spieler können ihren Charakter allerdings auch so aufbauen, dass er viele Gefechte durch Schleichen- und Stealth-Vorgehensweisen vermeidet.
Der Titel wird von Sega veröffentlicht und erscheint voraussichtlich 2009 auf PC, Xbox 360 und PlayStation 3. Der Name "Alpha Protocol" bezieht sich dabei auf eine Redewendung unter Agenten, wenn die sich aus ihrem Alltag verabschieden und inkognito gehen.
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