Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Open Source Initiative akzeptiert AGPL

AGPLv3 als Open-Source-Lizenz zertifiziert. Die Open Source Initiative (OSI) hat die GNU Affero General Public License Version 3 (AGPLv3) als Open-Source-Lizenz zertifiziert. Damit bescheinigt sie der Lizenz, der Open-Source-Definition zu entsprechen.
/ Julius Stiebert
11 Kommentare undefined News folgen (öffnet im neuen Fenster)

amazon Affiliate

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Die OSI untersucht, ob Lizenzen der Open-Source-Definition(öffnet im neuen Fenster) entsprechen und damit Open-Source-Lizenzen sind. Hierfür müssen sie der OSI jedoch zur Zertifizierung vorgelegt werden. Da die für die GPLv3 (GNU General Public License) und AGPLv3(öffnet im neuen Fenster) zuständige Free Software Foundation ihre Lizenzen nicht selbst bei der OSI einreicht, wird dies von anderen übernommen – im Falle der AGPLv3 von Funambol(öffnet im neuen Fenster) , die ihre Software selbst unter dieser Lizenz veröffentlichen.

Die AGPLv3 unterscheidet sich nur in einem Punkt von der GPLv3: Der erste Absatz von Punkt 13 legt fest, dass bei über ein Netzwerk genutzter Software der Quelltext kostenlos zum Download von einem Server angeboten werden muss. Neben klassischen Webanwendungen ist die Lizenz damit vor allem für das neue Software-as-a-Service-Modell (SaaS) bedeutend. Wird eine so verwendete Software unter die GPL gestellt, kann sie von anderen verwendet und erweitert werden, ohne die Änderungen zurückzugeben – dies wollen Anbieter freier SaaS-Software verhindern.

Nach erfolgreicher Zertifizierung ist die AGPLv3 nun in der Liste der von der OSI anerkannten Open-Source-Lizenzen(öffnet im neuen Fenster) zu finden. Funambol hofft nun, dass mehr Webentwickler die AGPLv3 der GPLv3 vorziehen.


Relevante Themen