Yahoo verrät Details zu seiner offenen Suche
Yahoos "Search Open Ecosystem" soll Merkmale des semantischen Webs nutzen, wo sie schon heute vorhanden sind. Damit will Yahoo zugleich das semantische Web voranbringen, indem mit der eigenen Suche künftig eine in großem Umfang genutzte Applikation zur Verfügung steht, die semantische Merkmale nutzt. So hofft Yahoo, die Verbreitung von RDF und Mikroformaten durch deren Nutzung zu fördern.
Als Beispiel führt Yahoo die Profilseiten des Social-Network LinkdedIn an, die Yahoo dank der Nutzung von Mikroformaten in seinen Suchergebnissen in einer kompakten Zusammenfassung anzeigen kann. Zudem kann Yahoo dadurch die Suchergebnisse verbessern, schließlich erlaubt dies der Suchmaschine, den Wohnort oder den aktuellen Arbeitgeber als solche zu erkennen.
Die konkreten Pläne seiner offenen Suche will Yahoo erst in den kommenden Wochen vorlegen, stellt aber schon heute in Aussicht, dass Mikroformate(öffnet im neuen Fenster) wie hCard, hCalendar, hReview, hAtom und XFN unterstützt werden. Zudem will sich Yahoo bei der Weiterentwicklung dieses Vokabulars engagieren. Je nach Feedback sollen auch Dublin Core(öffnet im neuen Fenster), Creative Commons(öffnet im neuen Fenster), FOAF(öffnet im neuen Fenster), GeoRSS(öffnet im neuen Fenster) und MediaRSS(öffnet im neuen Fenster) unterstützt werden. Auch RDFa(öffnet im neuen Fenster) und eRDF(öffnet im neuen Fenster), eingebettet in HTML-Seiten, will Yahoo auswerten.
Mit einem Beta-Programm will Yahoo in Kürze Dritten die Möglichkeit einräumen, sich an der Entwicklung der offenen Suche zu beteiligen.
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