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Kalifornien verstärkt Kampf gegen "Piraterie"

Studenten und Gangs im Visier

Im US-Bundesstaat Kalifornien berät das Parlament über zwei neue Gesetzentwürfe zur Bekämpfung von "Piraterie". Die gesetzlichen Strafen für den Handel mit illegalen Kopien von CDs und DVDs sollen damit laut Daily News deutlich erhöht werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Verluste für die Medienwirtschaft in Los Angeles durch illegale Kopien wurden 2005 auf 5,2 Milliarden US-Dollar geschätzt. Mehr als 100.000 Arbeitsplätze würden durch die "Piraterie" allein in Los Angeles verloren gehen, wo ein Großteil der US-Filmindustrie angesiedelt ist. Der demokratische Abgeordnete Paul Krekorian sah gegenüber Daily News in Anbetracht solcher Zahlen Handlungsbedarf: "Egal ob es um Videospiele, TV-Shows, Filme oder Musik geht - für die Menschen in meinem Wahlbezirk ist das verheerend. Das sollte für jeden in Kalifornien wichtig sein, wenn man sich die Größenordnung des wirtschaftlichen Verluste anschaut."

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Krekorian hat einen Gesetzentwurf eingebracht, der höhere Schadensersatzansprüche für die Wirtschaft bei Massenpiraterie vorsieht. Die geltende Gesetzeslage sei nach Aussage von Krekorian zu unklar und habe dazu geführt, dass Richter zu geringe Preise als Basis für die Berechnung von Schadensersatzzahlungen zu Grunde gelegt hätten. Krekorian hat die Absicht bekundet, seinen Gesetzentwurf so zu ergänzen, dass auch illegale Downloads erfasst würden. Ein anderer Gesetzentwurf sieht neue Strafen für die Transporteure gefälschter Güter vor.

Besonders im Visier der Strafverfolgungsbehörden und Politiker stehen Studenten und Gangs. Nach Aussage eines Anwalts der Stadt Los Angeles würden Gangs zunehmend Geld durch den Handel mit gefälschten Waren verdienen. Die drohenden Strafen seien geringer als im Drogenhandel, was das Geschäft für die Gangster attraktiv mache.

Den Hochschulen wird vorgeworfen, nicht genug gegen die Verbreitung illegaler Kopien von Musik und Filmen durch Studenten zu unternehmen. Nach Auffassung von RIAA-Vizepräsident Mitch Glazier "sind College- und Universitätsstudenten ein sehr signifikantes Element des Problems". Die Hochschulen haben hingegen Bedenken, die Nutzung ihrer Netzwerke durch Studenten zu erschweren. [von Robert A. Gehring]

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Bibabuzzelmann 15. Mär 2008

Schaut euch mal diese Folge von South Park an, die trifft den Nagel auf den Kopf *g Teil...

David G. 14. Mär 2008

Das stimmt. Vor allem, weil die negativen Folgen des Raubens, nämlich daß das Opfer gar...

David G. 14. Mär 2008

Es werden auch ebooks heruntergeladen. Wohl mit dem gleichen rechtlich grauen Hintergrund...

Go´lemo 14. Mär 2008

Hmm... jemand aus meinem näheren Umfeld schreibt genau so. ^^ Musste kurz lachen als mir...

Go´lemo 14. Mär 2008

"Nur wer die Tür öffnet, kann auch unbeschadet hindurch gehen" "Wer trinkt, wird nicht...


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