Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Lampen aus der Druckerpresse

General Electric entwickelt Verfahren zur Massenproduktion von OLEDs. Die Forschungsabteilung des amerikanischen Mischkonzerns General Electric hat ein Verfahren entwickelt, um organische Leuchtdioden (OLEDs) in großen Mengen herzustellen. Damit lassen sich auch andere organische Elektronikprodukte in großen Mengen produzieren.
/ Werner Pluta
36 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

Organische Leuchtdioden, kurz OLEDs, gelten als eine der Zukunftstechnologien für Bildschirme und Lampen. Sie verbrauchen nur wenig Energie, bestehen aus flexiblem Material und lassen sich auch in großen Formaten herstellen. So sollen beispielsweise Bildschirme in Postergröße möglich sein.

Außerdem sind OLEDs einfach herzustellen: Sie werden gedruckt. GE Global Research, die Entwicklungsabteilung des Mischkonzerns General Electric (GE), hat nun ein Roll-to-Roll-Verfahren vorgestellt, mit dem OLEDs in großen Mengen produziert werden können. Auf diese Weise sei es möglich, OLEDs sehr viel günstiger als heute zu produzieren. Das Verfahren eigne sich auch zur Herstellung anderer organischer Elektronikprodukte wie etwa organischen Solarzellen.

"Forscher haben lange davon geträumt, OLEDs in dem Zeitungsdruck vergleichbaren Roll-to-Roll-Verfahren herzustellen", sagte(öffnet im neuen Fenster) GE-Entwickler Anil Duggal. "Wir haben jetzt gezeigt, dass es möglich ist." Im Jahr 2010 will GE die ersten Lampen auf OLED-Basis auf den Markt bringen.

Die Entwicklung des Produktionsverfahrens dauerte vier Jahre. Neben GE Global Research hatten sich auch die amerikanische Standardisierungsbehörde "National Institute of Standards and Technology" und das Unternehmen Energy Conversion Devices an dem 13 Millionen US-Dollar teuren Projekt beteiligt.


Relevante Themen