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Acer-Notebook mit 16 und 18 Zoll in nativer HD-Auflösung (U)

Multimedia-Gerät mit echtem 16:9-Display. Kurz nach der CeBIT stellt Acer die in Hannover noch nicht gezeigte Serie an Multimedia-Notebooks namens "Gemstone" vor. Die Geräte sind laut Angaben des Herstellers die ersten Mobilrechner mit einem 16:9-Display, das HD-Auflösungen ohne Balken oder Skalierung darstellen kann. Zudem ist ein 5.1-Soundsystem im Gehäuse verbaut.
/ Nico Ernst
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Die Notebooks sollen zwei neue Formfaktoren vor allem für die Filmwiedergabe etablieren – 16-Zöller gab es vereinzelt schon. Das Besondere der Acer-Notebooks ist aber das Seitenformat. Übliche Breitbild-Notebooks arbeiten mit Seitenverhältnissen von 16:10, wobei dann beispielsweise bei einer nativen Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln bei Full-HD-Filmen in 1.920 x 1.080 Pixeln immerhin 120 Zeilen schwarz dargestellt werden.

Zwar können alle HD-Player wie Cyberlinks PowerDVD Ultra diese Formate seitenrichtig darstellen und auch die Verzerrung bei Vollbildwiedergabe ist gering – wer sein Notebook aber zum Filmegucken mit sich herumträgt, ärgert sich vielleicht über die nicht genutzte Schirmfläche. Auch zahlreiche Serien in Standardauflösung werden inzwischen in 16:9 produziert, nicht aber in 16:10.

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Folglich ist das "Gemstone Aspire 6920G(öffnet im neuen Fenster)" mit zwei verschiedenen 16-Zoll-Displays im 16:9-Format lieferbar: 1.366 x 768 Pixel ("HD-ready") oder 1.920 x 1.080 Pixel (Full-HD) stehen zur Wahl. Wer das Notebook auch zum Spielen einsetzt, sollte wohl auf die kleinere Auflösung setzen, auch wenn dabei SD- wie HD-Material stets skaliert werden muss. Der verbaute Grafikprozessor GeForce 9500M GS zählt nämlich nur zur Mittelklasse und ist bei aufwendigen 3D-Spielen mit der vollen HD-Auflösung überfordert. Die GPU kommt immerhin mit 512 MByte eigenem Speicher.

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Das 16-Zoll-Notebook wiegt 3,5 Kilo, wer bereit ist, 4,1 Kilo zu transportieren oder den Rechner nur als Desktop-Ersatz benutzt, kann auch das "Gemstone Aspire 8920G" in Erwägung ziehen. Es ist mit einem Display von 18,4 Zoll Diagonale ausgestattet, das es aufgrund der Größe nur mit 1.920 x 1.080 Pixeln gibt. In das große Gehäuse passt auch eine zweite Festplatte.

Beide Modelle basieren auf der Intel-Plattform Santa Rosa Refresh, können also mit Penryn-Prozessoren umgehen, die von einem 965PM-Chipsatz gesteuert werden. Die externe Grafik läuft also auch im 2D-Betrieb, sonst hätte Acer den 965GM mit integrierter Grafik zum Umschalten verbaut. Welche Taktfrequenzen der Core-2-CPUs angeboten werden, hat Acer noch nicht bekanntgegeben.

Die beiden neuen Notebooks sind mit HDMI und S/P-DIF-Ausgang ausgestattet, eignen sich also, auch dank des optionalen internen Blu-ray-Laufwerks, für die Ansteuerung von HD-Fernsehern und Surround-Anlagen. Unterwegs sollen sechs Lautsprecher für 3D-Sound sorgen, die Surround-Böxchen sind dabei an der Vorderseite angebracht, der Center-Speaker in der Mitte unterhalb des Displays. Einen kleinen Subwoofer hat Acer an der Unterseite des Gehäuses angebracht.

Wann genau und zu welchen Preisen die Notebooks in Deutschland auf den Markt kommen, steht noch nicht fest. Im zweiten Quartal 2008 soll es jedoch so weit sein.

Nachtrag vom 14. März 2008, um 14:50 Uhr:

Wie Acer inzwischen mitteilte, werden beide Notebooks im April 2008 auf den deutschen Markt kommen. Die Einstiegspreise liegen bei 1.199,- Euro für das 16-Zoll-Modell 6920, das 18,4-Zoll-Gerät 8920 ist ab 1.299,- Euro zu haben. Dies dürfte für die kleinstmögliche Konfiguration gelten, die genauen Ausstattungs-Optionen sollen erst zum Marktstart bekannt gegeben werden.

Daneben wurden die inzwischen vorliegenden hochauflösenden Bilder der beiden Notebooks in den Artikel eingebunden. Darauf ist zu erkennen, dass auch beim 16-Zoll-Gerät die Tastatur nach rechts verschoben ist, um Platz für das links angebrachte Steuerungsfeld für die Medienwiedergabe zu machen. Das Touchpad befindet sich weiterhin in der Mitte des Gehäuses. Beim 18,4-Zoll-Modell ist auch das Buchstabenfeld zentriert, rechts findet zusätzlich noch ein Ziffernblock.


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