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DivX bald in mehr Blu-ray-Playern

Mehr Geräte mit DivX-Logo angekündigt. Private DivX-Videosammlungen können bald auf mehr Blu-ray-Playern abgespielt werden. Bisher konnten selbst Einsteiger-DVD-Player mehr PC-übliche Formate abspielen – einschließlich hochauflösender DivX-Filme.
/ Christian Klaß
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Wie DivX Inc. kürzlich mitteilte, wurden sechs neue Blu-ray-Player von Panasonic, Philips und Denon DivX-zertifiziert. Dazu zählen Panasonics "DMP-BD30EE", Philips' "BDP7200" sowie Denons Geräte "DVD-2500BTC1B", "DVD-3800BDC1B", "DVD-3800BDSP" und "DVD-2500BTSP".

Panasonics DMP-BD30 wurde bereits für den März 2008 mit einem Listenpreis von 499,- Euro angekündigt. Das Einsteigergerät bietet HDMI 1.3, 1080/24p-Wiedergabe, einen Upscaler, einen SD-Card-Slot sowie die Bitstream-Ausgabe von Dolby Digital Plus, Dolby True HD und DTS-HD. BD Live beherrscht es leider nicht, so dass Onlineextras von Blu-ray-Filmen nicht genutzt werden können.

Als erster Blu-ray-Player konnte die PlayStation 3 mit einem im Dezember 2007 veröffentlichten Softwareupdate auch DivX-Dateien wiedergeben. Allerdings muss Sony Computer Entertainment hier noch nachbessern, da DRM-geschützte DivX-Dateien noch nicht wiedergegeben werden. Gleiches gilt für alte DivX-Dateien, die noch mit dem 3.11er-Codec komprimiert wurden.

"Das Ende des Formatkrieges vergrößert die Möglichkeiten für Blu-ray-Produkte" , zitiert DivX die In-Stat-Analystin Michelle Abraham. "In-Stat erwartet für 2011, dass die Zahl ausgelieferter Blu-ray-Player weltweit 23 Millionen erreicht. DivX befindet sich in einer hervorragenden Position, um ein Standard auf Blu-ray-Geräten zu werden, ebenso wie es gängiger Bestandteil von mehreren Millionen DVD-Playern weltweit ist."

Auf Standard-DVD-Player ist die DivX-Unterstützung laut DivX Inc. bereits weit verbreitet, das Unternehmen spricht von weltweit etwa 41 Prozent Marktanteil zum Ende 2007. Allerdings ist der bisher gebräuchliche MPEG-4-ASP-basierte Codec mittlerweile in die Jahre gekommen und nicht so effizient wie etwa H.264 (MPEG-4 AVC) – weswegen DivX sich auch den H.264-Experten und Codec-Entwickler Mainconcept einverleibt hat, um den Anschluss nicht zu verlieren.


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