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Electronic Arts mit feindlichem Übernahmeangebot für Take 2

Spielekonzern bietet 2 Milliarden US-Dollar für Take 2. Die heiße Phase ist eröffnet: Nachdem Electronic Arts bislang vergebens versuchte, das Management von Take 2 zum Verkauf zu überreden, legt EA den Take-2-Aktionären jetzt ein feindliches Übernahmeangebot vor und bietet rund 2 Milliarden US-Dollar für den Konkurrenten.
/ Peter Steinlechner
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In einer Erklärung(öffnet im neuen Fenster) geht EA in die Offensive: Ab sofort bietet der Publisher den Take-2-Aktionären an, ihre Anteilsscheine für den Preis von 26 US-Dollar pro Stück zu übernehmen – insgesamt knapp 2 Milliarden US-Dollar und 64 Prozent mehr als der Wert der Take-2-Aktien am 15. Februar 2008. An diesem Tag hatte EA dem Management des GTA- und Bioshock-Publishers ein nichtöffentliches Übernahmeangebot unterbreitet, das allerdings abgelehnt wurde. Am 24. Februar 2008 ging EA mit seinen Plänen dann an die Presse.

Das neue Angebot gilt bis zum 11. April 2008 und auch nur dann, wenn es von einer Mehrheit der Aktionäre angenommen wird. John Riccitiello, CEO von EA, zeigt sich zuversichtlich, dass seine Übernahmepläne erfolgreich verlaufen: "Das ist eine großartige Chance für die Aktionäre von Take 2. Wie glauben, dass die Investoren von Take 2 dieses Übernahmeangebot als die beste Möglichkeit erkennen, den Wert ihrer Anlagen in Take 2 zu maximieren", sagt er. "Für die Aktionäre von Electronic Arts würde die Kombination unserem bereits starken Portfolio weiteres geistiges Eigentum hinzufügen."

Nachtrag vom 13. März 2008 um 17:25 Uhr:
Mittlerweile hat Take 2 auf den feindliche Übernahmeversuch von Electronic Arts geantwortet. In einer Pressemitteilung(öffnet im neuen Fenster) empfiehlt der Vorstand von Take 2 seinen Aktionären, die nächsten zehn Werktage nicht auf das Angebot von EA zu reagieren. Die Firmenführung will währenddessen Finanz- und Rechtsberater konsultieren und den Anteilseignern anschließend eine Handlungsempfehlung mitsamt Begründung liefern. Zur Erklärung: In dieser Handlungsempfehlung muss der Vorstand darlegen, ob die Aktionäre seiner Überzeugung nach langfristig finanziell besser dastehen, wenn sie das EA-Angebot ausschlagen und ihre Wertpapiere behalten.


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