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Microsoft will Desktop-Virtualisierer Kidaro kaufen

Vista-Migration soll durch virtuelle Desktops beschleunigt werden. Microsoft plant, seine Desktop-Virtualisierungsstrategie mit der Übernahme von Kidaro weiter auszubauen. Die Firma bietet Software an, um virtualisierte Desktops an Clients auszuliefern, ohne dass der Anwender mit zwei Oberflächen arbeiten muss.
/ Julius Stiebert
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Mit den Management-Werkzeugen von Kidaro sollen Administratoren die in einer virtuellen Maschine auf einem Server laufenden Anwendungen für einzelne Nutzer freigeben können, die diese dann in ihrem Startmenü finden. So haben sie keinen zweiten Desktop in einem Fenster laufen, sondern können die virtualisierten Programme direkt starten und in ihrer gewohnten Umgebung nutzen.

Microsoft erhofft sich dadurch unter anderem eine beschleunigte Vista-Migration, da Kompatibilitätsprobleme minimiert werden. Auch der Einsatz virtueller PCs selbst soll schneller akzeptiert werden, da die Anwender letztlich nicht mitbekommen, mit welcher Technik sie hier arbeiten.

Integriert werden sollen die Kidaro-Programme in Microsofts Desktop Optimization Pack for Software Assurance. Weitere Details zu der Übernahme gibt es derzeit nicht.


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