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Interview: "Der Spaß fällt immer mehr weg"

Computerspielsucht: Was ist zu viel, und was dagegen tun - ein Expertengespräch

Manche Menschen spielen am Computer, obwohl sie eigentlich keine Lust mehr dazu haben - weil sie süchtig sind, sagte Dipl.-Psych. Klaus Wölfling von der Uniklinik Mainz im Interview mit Golem.de. Er arbeitet für die vor kurzem eröffnete erste deutsche Ambulanz für Computerspielsüchtige.

Artikel veröffentlicht am ,

Dipl.-Psych. Klaus Wölfling, Uniklinik Mainz
Dipl.-Psych. Klaus Wölfling, Uniklinik Mainz
Ob mit World of Warcraft, Der Herr der Ringe Online oder Counterstrike - es gibt Spieler, die verbringen zu viel Zeit in virtuellen Welten. Golem.de hat sich mit Dipl.-Psych. Klaus Wölfling über das Thema Computerspielsucht und den aktuellen Stand der Forschung unterhalten. Wölfling arbeitet an der ersten deutschen Ambulanz für Computer- und Internetsucht, die kürzlich an der Uniklinik Mainz eröffnet wurde.

Golem.de: Spielen Sie selbst ab und an Computerspiele?

Klaus Wölfling: In meiner frühen Jugend, auf einem C16 mit 64 KByte Speichererweiterung, war ich aus heutiger Sicht sicher als Vielspieler einzustufen. Ab ungefähr dem 16. Lebensjahr kam das weibliche Geschlecht und hat mit seinen Verlockungen in der persönlichen Hierarchie den Computer abgelöst. In der Studentenzeit habe ich unter anderem Doom 2 gespielt. Und ganz intensiv Operation Flashpoint. Aktuell spiele ich allerdings nicht.

Golem.de: Computerspieler reagieren oft mit Ablehnung auf die These, dass Computerspiele süchtig machen können. Warum glauben Sie, dass es sich bei Computerspielsucht um ein behandlungsbedürftiges Krankheitsbild handelt?

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Wölfling: Die Computerspieler, die uns in der Ambulanz für Spielsucht aufsuchen, reagieren nicht mit Ablehnung auf das Thema Computerspielsucht. Die psychischen, sozialen und körperlichen Einschränkungen, die im Rahmen einer Abhängigkeitsentwicklung bei den Betroffenen auftreten, haben bei ihnen ein Ausmaß angenommen, dass es ihnen zumeist sehr klar ist, dass ein problematisches Verhalten vorliegt. Die Entscheidung, ob jemand etwas mit Hingabe betreibt oder ob eine Computerspielsucht vorliegt, ist wichtig und wird mittels psychologischer Diagnostik getroffen, wobei auf die Folgeerscheinungen des süchtigen Verhaltens fokussiert wird.

Golem.de: Woran kann ein Spieler erkennen, dass er womöglich nicht mehr nur viel "zockt", sondern in so etwas wie eine Suchtfalle gelaufen ist?

Interview: "Der Spaß fällt immer mehr weg" 
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user 11. Jun 2008

Richtig. Anstatt dass der Betroffene dann ewig darüber nachdenkt, wie süchtig er doch...

._. 10. Jun 2008

Der Mensch braucht doch Süchte/Gewohnheiten, zumindest in der heutigen Zeit. zeig mir...

ThadMiller 20. Mär 2008

Boah eh das is ja krank... ... ... ... ...Quake3 heutzutage noch zu spielen. ^^ nö, paßt...

Piff 20. Mär 2008

Nur bedingt. Wenn dir anfangs gefallen hat aber du es mittlerweile nur noch, ich sage es...

Piff 20. Mär 2008

Tztztz das hääte ich jetzt nicht von dir gedacht Grinder... Das du so einem mehr als...


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