Samsungs 30-Zöller mit LED-Backlight kommt für 4.300,- Euro
Wie Samsung gegenüber Golem.de auf der CeBIT 2008 erklärte, mussten in der über einjährigen Entwicklungszeit noch einige Schwierigkeiten mit der Farbreinheit der LEDs gelöst werden. Zudem sollten die Kosten auf ein erträgliches Maß gedrückt werden. Mit einem Listenpreis von 4.299,- Euro ist der XL30 dennoch kein Schnäppchen, liegt aber im Rahmen dessen, was für professionelle Grafikarbeitsplätze ausgegeben wird.
Für die Kalibrierung liefert Samsung ein Colorimeter samt Software mit, und neben einem 4-Port-Hub für USB 2.0 und der abnehmbaren Abschattungshaube ist das die einzige Sonderausstattung. Der XL30 verfügt nur über einen einzelnen DVI-D-Eingang mit Dual-Link, der sich auch nicht auf HDCP versteht. Auch die Helligkeit mit 200 Candela pro Quadratmetern liegt unter dem Wert von Consumer-Monitoren, der Kontrast von 1.000:1 ebenso. Im angepeilten Anwendungsbereich, wo optimale Bedingungen für das Umgebungslicht herrschen, spielt das jedoch eine untergeordnete Rolle.
Die Auflösung des S-PVA-Panels beträgt 2.560 x 1.600 Pixel, der Einblickwinkel liegt horizontal wie vertikal bei 178 Grad, die Schaltzeit von Grau zu Grau 6 Millisekunden. Durch die LED-Beleuchtung, die 100.000 Stunden Laufzeit überstehen soll, ist der Monitor mit maximal 150 Watt Leistungsaufnahme für seine Größe recht sparsam. Erste Versender listen das noch nicht lieferbare Gerät bereits zu Preisen unter 4.000,- Euro, laut Samsung sollen die ersten XL30 aber erst Anfang April verschickt werden.
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