Abo
  • Services:

Neues RHEL-Update als Beta-Version

Red Hat Enterprise Linux 5.2 noch bis Mai 2008 in Testphase

Red Hat hat das nächste Update für Red Hat Enterprise Linux (RHEL) 5 als Beta-Version freigegeben. RHEL 5.2 bietet unter anderem Verbesserungen bei den integrierten Virtualisierungstechniken, aber auch für den Notebook- und Desktop-Einsatz der Linux-Distribution. Die Beta-Phase soll noch bis Anfang Mai 2008 andauern.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die neue Beta-Version enthält einige Verbesserungen an der Virtualisierungssoftware, deren Basis nun Xen 3.1.2 bildet. Ab sofort können bis zu 64 Prozessoren und bis zu 512 GByte Arbeitsspeicher in einem System verwendet werden. Bei paravirtualisierten Gästen ist die Anzahl der Netzwerkschnittstellen darüber hinaus nicht mehr auf drei beschränkt. Neben allgemeinen Leistungsverbesserungen sollen auch die Xen-Kernel in der neuen Version die Taktfrequenz unterstützter Prozessoren herunterregeln können, um so bei Bedarf Energie zu sparen. Durch Änderungen an der Virtualisierungsmanagement-Bibliothek Libvirt können zudem virtuelle Maschinen, die auf einem anderen Rechner laufen, verwaltet werden.

Stellenmarkt
  1. signTEK GmbH & Co. KG, Mannheim
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Mannheim, deutschlandweit

Weitere Verbesserungen gibt es laut Ankündigung bei den Energiesparoptionen auf Desktops und Notebooks. Für den Einsatz auf dieser Rechnerklasse wurde auch Software aktualisiert: enthalten sind nun Evolution 2.12.3, Firefox 3, OpenOffice.org 2.3 und Thunderbird 2.

Passwörter können nun auf Wunsch mit SHA-256 und SHA-512 verschlüsselt werden und die IPv6-Implementierung soll sich nun genauer an den Standard halten. Ebenfalls enthalten sind nun ein DHCPv6-Client und -Server. Zusätzlich hat Red Hat auch einige als "Technology Preview" gekennzeichnete Updates integriert, darunter die Möglichkeit, 32-Bit-Gäste paravirtualisiert auf 64-Bit-Hosts laufen zu lassen. Für diese Technology Previews gibt es jedoch keinen Support.

Die verschiedenen Editionen der RHEL-5.2-Beta stehen ab sofort über das Red Hat Network für Abonnenten zum Download bereit. Für Testwillige empfiehlt Red Hat eine Neuinstallation, da bei einem Update nicht garantiert werden könne, dass alle Einstellungen korrekt übernommen werden bzw. erhalten bleiben. Noch bis zum 7. Mai 2008 soll die Beta-Phase dauern.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-62%) 11,50€
  2. 36,99€
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.02.)
  4. 23,49€

nn.max 13. Mär 2008

BSDDaemon 12. Mär 2008

Jedoch in keinster weise eine Alternative zu Red Hat. Weder bei der Dauer des Supports...


Folgen Sie uns
       


Padrone-Maus-Ring angesehen (CES 2019)

Der Ring von Padrone soll die Maus überflüssig machen - wir haben ihn uns auf der CES 2019 angesehen.

Padrone-Maus-Ring angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Asana-Gründer im Gespräch: Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen
Asana-Gründer im Gespräch
"Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen"

Asana ist aktuell recht erfolgreich im Bereich Business-Software - zahlreiche große Unternehmen arbeiten mit der Organisationssuite. Für Mitgründer Justin Rosenstein geht es aber nicht nur ums Geld, sondern auch um die Unternehmenskultur - nicht nur bei Asana selbst.
Ein Interview von Tobias Költzsch


    Karma-Spyware: Wie US-Auftragsspione beliebige iPhones hackten
    Karma-Spyware
    Wie US-Auftragsspione beliebige iPhones hackten

    Eine Spionageabteilung im Auftrag der Vereinigten Arabischen Emirate soll die iPhones von Aktivisten, Diplomaten und ausländischen Regierungschefs gehackt haben. Das Tool sei wie Weihnachten gewesen, sagte eine frühere NSA-Mitarbeiterin und Ex-Kollegin von Edward Snowden.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

    1. Update O2-Nutzer berichten über eSIM-Ausfälle beim iPhone
    2. Apple iPhone 11 soll Trio-Kamerasystem erhalten
    3. iPhone mit eSIM im Test Endlich Dual-SIM auf dem iPhone

    Mac Mini mit eGPU im Test: Externe Grafik macht den Mini zum Pro
    Mac Mini mit eGPU im Test
    Externe Grafik macht den Mini zum Pro

    Der Mac Mini mit Hexacore-CPU eignet sich zwar gut für Xcode. Wer eine GPU-Beschleunigung braucht, muss aber zum iMac (Pro) greifen - oder eine externe Grafikkarte anschließen. Per eGPU ausgerüstet wird der Mac Mini viel schneller und auch preislich kann sich das lohnen.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Apple Mac Mini (Late 2018) im Test Tolles teures Teil - aber für wen?
    2. Apple Mac Mini wird grau und schnell
    3. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

      •  /