MySQLs Falcon erreicht Beta-Status
Hinter Falcon steckt Jim Starkey, der einst mit InterBase die erste relationale Datenbank entwickelte, die Multi-Versioning, Trigger und Arrays unterstützte. Seine MySQL-Storage-Engine "Falcon" ist für transaktionsbasierte Applikationen mit hohem Traffic ausgelegt, z.B. den Einsatz in Web-2.0-Applikationen. Dazu unterstützt sie "Multi Version Concurrency Control" (MVCC), was es erlaubt, Datensätze und Tabellen ohne "Row-Level-Locking" zu aktualisieren, ein Locking während eines "Updates" ist dabei nicht notwendig. Dennoch soll Falcon transaktionssicher (ACID-konform) sein und mehrere gleichzeitige Transaktionen verarbeiten.
Zudem nutzt Falcon erweiterte B-Tree-Indizes und speichert seine Daten auf der Festplatte in komprimierter Form ab. Kompression und Dekompression werden "On-the-Fly" abgewickelt. Zudem werden Daten und Indizes in einem Cache gehalten, so dass keine Index-Daten von der Platte geladen werden müssen.
Details zur neuen Storage-Engine von MySQL finden sich unter forge.mysql.com(öffnet im neuen Fenster).
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