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Jowood und Piranha Bytes legen Differenzen bei

Streit wegen Gothic beendet, künftige Zusammenarbeit möglich. Auslöser war Gothic: Der dritte Teil der Rollenspielserie kam zu früh auf den Markt, war entsprechend fehlerhaft und das führte zum Streit von Publisher Jowood mit dem Entwicklerteam Piranha Bytes. Jetzt sind die Differenzen endlich beigelegt - beide Firmen schließen sogar eine künftige Zusammenarbeit nicht aus.
/ Peter Steinlechner
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Es war einer der größten Streits in der deutschen Spielebranche, der nach der Veröffentlichung von Gothic 3 ausbrach. Publisher Jowood warf Piranha Bytes vor, nicht sauber gearbeitet zu haben - das Entwicklerteam konterte, das Spiel sei zu früh auf den Markt gebracht worden. Die Differenzen führten sogar dazu, dass Jowood die Entwicklungsarbeiten von Teil 4 der Erfolgsserie an das bislang in Sachen Gothic und Rollenspiele unerfahrene Studio Spellbound vergab.

Jetzt ist der Streit beendet, wie sich die Unternehmen in einer gemeinsamen Pressemitteilung freuen. Jowood arbeitet weiter mit Spellbound an Gothic 4, Piranha Bytes produziert ein neues Rollenspiel mit dem Arbeitstitel RPB. Die derzeit unter der Marke Jowood im Handel befindlichen Gothic-Produkte werden auch in Zukunft von Jowood verkauft.

"Die Streitigkeiten der Vergangenheit sind Geschichte" , sagte Michael Rüve, Geschäftsführer der Firma Pluto 13 GmbH, die hinter Piranha Bytes steckt. "Sowohl Piranha Bytes als auch JoWooD können sich jetzt wieder mit voller Kraft produktiven Arbeiten widmen. Für das Studio Piranha Bytes bedeutet das: die Entwicklung unterhaltsamer und hochwertiger Rollenspiele."


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