EU erlaubt Googles DoubleClick-Kauf

EU sieht keine Beeinträchtigung des Onlinewerbemarkts in Europa

Nach der amerikanischen Wettbewerbsbehörde hat nun auch die Europäische Kommission Googles Kauf des Onlinewerbeunternehmens DoubleClick genehmigt. Google zahlt 3,1 Milliarden US-Dollar für DoubleClick.

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Die Europäische Kommission hatte die Prüfung im November 2007 eingeleitet. Grund für die Prüfung war, dass beide Unternehmen in der Onlinewerbebranche tätig sind. Nun sind die Wettbewerbshüter zu dem Schluss gelangt, dass die Übernahme den Onlinewerbemarkt in Europa nicht beeinträchtige.

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"Die eingehende Marktuntersuchung der Kommission ergab, dass Google und DoubleClick keinen nennenswerten Wettbewerbsdruck aufeinander ausüben und daher gegenwärtig nicht als Konkurrenten angesehen werden können. Obgleich DoubleClick im Bereich Onlinevermittlungsleistungen zu einem Wettbewerber werden könnte, dürften die anderen Konkurrenten auch nach dem Zusammenschluss hinreichenden Wettbewerbsdruck ausüben", heißt es in einer Mitteilung der Kommission.

Google begrüßte die Entscheidung der Kommission. "Wir freuen uns, den Erwerb von DoubleClick zum Abschluss gebracht zu haben", kommentierte Google-CEO Eric Schmidt. Mit DoubleClick verfüge Google nun über eine führende Plattform für Onlinewerbung, die es Google ermögliche, Verbesserungen bei Technologie und Infrastruktur schnell auf den Markt zu bringen. "Dies wird die Messbarkeit und Leistungsfähigkeit digitaler Medien für Webseitenbetreiber, Werbetreibende und Werbeagenturen erheblich steigern und gleichzeitig die Relevanz von Werbung für die Nutzer verbessern."

Google hatte den Kauf bereits im April 2007 verkündet. Die amerikanische Wettbewerbsbehörde Federal Trade Commission (FTC) hatte den Kauf kurz vor Weihnachten 2007 genehmigt. Das Geschäft war nicht unumstritten: So hatten einige Google-Konkurrenten, darunter auch Microsoft, die FTC öffentlich aufgefordert, den Kauf sehr genau unter die Lupe zu nehmen.

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