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Videoangebot Hulu vor dem Start

US-Portal bietet Fernsehsendungen und Kinofilme kostenlos und werbefinanziert

Am 12. März 2008 startet Hulu, ein Joint Venture von Rupert Murdochs News Corporation und dem Medienkonzern NBC Universal. Über die Site können die Nutzer eine der größten Sammlungen an Fernsehshows im Internet abrufen - kostenlos und werbefinanziert.

Artikel veröffentlicht am ,

Über die Website Hulu.com können die Nutzer Folgen von Serien wie Dr. House, Die Simpsons, Miami Vice oder Buffy The Vampire Slayer (Buffy - Der Vampir-Killer) anschauen. Auch ältere Spielfilme wie The Big Lebowski oder Some Like It Hot (Deutsch: Manche mögen's heiß) sind darunter.

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Insgesamt werden rund 12.000 Videos von mehr als 50 Anbietern auf Hulu abrufbar sein. Darunter sind neben Medienunternehmen wie Sony oder MGM beispielsweise auch Anbieter aus dem Sportbereich wie die National Basketball Association (NBA) oder die Eishockey-Profiliga National Hockey League. Das Angebot wird zudem in den kommenden Monaten weiter ausgebaut.

NBC und News Corporation haben das Joint Venture vor knapp einem Jahr gegründet. Seit Oktober 2007 ist Hulu in einer Beta-Version online, über die man nur über eine Einladung Zutritt erhält. Dennoch hat der Dienst nach eigenen Angaben bereits über 5 Millionen Nutzer. Die Videos wollen die Partner außer auf Hulu noch auf Partnerseiten wie AOL, dem Comcast-Angebot Fancast, MySpace oder Yahoo bereitstellen.

Die Werbung wird in die Videos eingeblendet, ganz so, wie man es vom werbefinanzierten Fernsehen gewohnt ist. Allerdings berichtet das US-Nachrichtenmagazin Time, dass die Zuschauer nicht mit Werbung überhäuft würden. Das Magazin zählte etwa weniger als 20 Sekunden Werbung in den ersten 8 Minuten einer Simpsons-Folge. Das sei nicht nur deutlich weniger, als wenn man die Folge über die Seite des Senders Fox abrufe, sondern auch weniger als bei der Ausstrahlung über das Fernsehen.

Zudem will Hulu mit verschiedenen Werbeformen experimentieren. So entscheiden Nutzer bei bestimmten Sendungen selbst, welche Werbung sie sehen wollen. So können sie etwa unter mehreren Autowerbungen auswählen. Eine andere Möglichkeit soll sein, sich vorab einen zweiminütigen Werbefilm anzusehen. Im Gegenzug wird die eigentliche Sendung dann ohne Werbeunterbrechung ausgestrahlt.

Nach aktuellen Studien schauen sich vier von fünf amerikanischen Netizens mindestens einmal im Monat ein Video im Internet an. Jeder Vierte hat sich in den letzten drei Monaten eine komplette Fernsehsendung online angesehen.



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Tobias Claren 15. Mär 2008

D ist doch der größte Privatfernsehmarkt der Erde, oder? Gerade hier wo werbefinaziertes...

hahaha-hab ich... 11. Mär 2008

sehr witzig.. nicht

tklein 11. Mär 2008

das ist der haken der geschichte, war schon die ganze betaphase so afaik. vll hilft ne...

langenscheit 11. Mär 2008

na da hast du den haken, dass ja 99% aller menschen in unserem schoenen land keine...

R°i 11. Mär 2008

ich war schon dort und war bestürzt , dass Europas größter Fernsehsender ein so...


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