• IT-Karriere:
  • Services:

Bundesrat will Position der Rechteinhaber in der EU stärken

Empfehlungen zu EU-Mitteilung über kreative Inhalte

Der Bundesrat plant, in seiner 842. Sitzung am kommenden Freitag Empfehlungen zur "Mitteilung der Kommission der Europäischen Gemeinschaften [...] über kreative Online-Inhalte im Binnenmarkt" von 2007 zu verabschieden. Darin enthalten: Eine Befürwortung von DRM-Systemen und eine Ablehnung für gebietsübergreifende Lizenzen.

Artikel veröffentlicht am ,

Zu Beginn des Jahres veröffentlichte die EU-Kommission im Anschluss an eine 2006 durchgeführte, öffentliche Konsultation eine Mitteilung über kreative Online-Inhalte im Binnenmarkt. Diese Mitteilung diente der Vorbereitung weiterer Maßnahmen zur Förderung der "Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle und der grenzüberschreitenden Bereitstellung verschiedener Dienste für kreative Online-Inhalte".

Inhalt:
  1. Bundesrat will Position der Rechteinhaber in der EU stärken
  2. Bundesrat will Position der Rechteinhaber in der EU stärken

In der Mitteilung stellte die EU-Kommission unter anderem fest: "Der Mangel an kreativen Inhalten für die Online-Verbreitung und das Fehlen einer aktiven Vergabe von Lizenzrechten für neue Plattformen behindern die Entwicklung von Diensten für Online-Inhalte nach wie vor beträchtlich." Den Mangel sah die Kommission unter anderem Befürchtungen der Rechteinhaber geschuldet, "die Kontrolle zu verlieren, denn illegale Kopien im digitalen Umfeld haben sich als höchst schädlich erwiesen." Statt die Inhalte für die Online-Verwertung zu lizenzieren, würden die Rechteinhaber sie deshalb lieber ganz zurückhalten.

Weitere Probleme für die Lizenzierung sah die Kommission in rechtlichen Unsicherheiten durch "Konflikte mit bereits gewährten Rechten für Hauptnutzungsformen" und die hohen "Transaktionskosten für die Abgeltung von Rechten" besonders bei "verwaisten Werken", "[...] deren Rechteinhaber nicht oder nur sehr schwer zu ermitteln oder aufzufinden sind".

Zur Lösung der Konflikte schlug die EU-Kommission einerseits "gebietsübergreifende Lizenzierung für kreative Inhalte" vor, wie sie im Bereich der Musikindustrie für die Online-Lizenzierung bereits eingeführt wurde. Um den Rechteinhabern hinsichtlich des Risikos nicht autorisierter Vervielfältigungen entgegenzukommen, schlug die Kommission vor, auf Systeme zum digitalen Rechtemanagement (DRM) zu setzen. Dabei betonte sie die Bedeutung von Interoperabilität und Transparenz: "Eine verbesserte Interoperabilität der DRM-Systeme würde die Intensität des Wettbewerbs und die Verbraucherakzeptanz verbessern, die eine Voraussetzung für die Generalisierung der Online-Verbreitung kreativer Inhalte sind. Für die Verbraucher bedeutet DRM-Interoperabilität, dass sie mit unterschiedlichen Geräten den gleichen Online-Abruf-Dienst nutzen können. Für die Produzenten oder Zusammensteller von Inhalten bedeutet Interoperabilität, dass sie nicht auf einen Distributionskanal angewiesen sind, der eine Kontrolle über den Marktzugang ausübt."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Bundesrat will Position der Rechteinhaber in der EU stärken 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-63%) 6,99€
  2. gratis (bis 02. April, 17 Uhr)
  3. 9,99€
  4. (-78%) 3,99€

oli_s_ 11. Mär 2008

Du vergißt daß 90% der Popmusik zur Zeit nicht von Künstlern "erfunden" wird, sondern...

Künstler 11. Mär 2008

Vom Verwerten alleine werden auch keine neuen Werke geschaffen. Wo steht eigentlich...

Künstler 11. Mär 2008

Früher konnte er. Heute tut er nur, was andere auch können. Überzogene Schutzrechte sind...

wurs 11. Mär 2008

Ja nee is klar. Die lassen sich von den Täumen der MI einlullen und verkaufen dies noch...


Folgen Sie uns
       


Disney Plus - Test

Der Streamingdienst Disney Plus wurde am 24. März 2020 endlich auch in Deutschland gestartet. Golem.de hat die Benutzeroberfläche einem Test unterzogen und auch einen Blick auf das Film- und Serienangebot des Netflix-Mitbewerbers geworfen.

Disney Plus - Test Video aufrufen
Golem Akademie: IT-Sicherheit für Webentwickler als Live-Webinar
Golem Akademie
"IT-Sicherheit für Webentwickler" als Live-Webinar

Wegen der Corona-Pandemie findet unser Workshop zur IT-Sicherheit für Webentwickler nicht als Präsenzseminar, sondern im Netz statt: in einem Live-Webinar Ende April mit Golem.de-Redakteur und IT-Sicherheitsexperte Hanno Böck.

  1. Golem Akademie Zeitmanagement für IT-Profis
  2. Golem Akademie IT-Sicherheit für Webentwickler
  3. In eigener Sache Golem-pur-Nutzer erhalten Rabatt für unsere Workshops

Star Trek - Picard: Hasenpizza mit Jean-Luc
Star Trek - Picard
Hasenpizza mit Jean-Luc

Star Trek: Picard hat im Vorfeld viele Erwartungen geweckt, die nach einem etwas holprigem Start erfüllt wurden. Die neue Serie macht Spaß.
Achtung! Spoiler!
Eine Rezension von Tobias Költzsch

  1. Machine Learning Fan überarbeitet Star Trek Voyager in 4K
  2. Star Trek - Der Film Immer Ärger mit Roddenberry
  3. Star Trek Voyager Starke Frauen und schwache Gegner

Raumfahrt: Zombie-Satellit von 1967 sendet wieder
Raumfahrt
Zombie-Satellit von 1967 sendet wieder

Golem.de geht auf Zeitreise, nachdem der Satellit LES-5 aus den Zeiten des Vietnamkriegs wieder Funksignale aus dem All sendet.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Internetnutzung Russische Rakete bringt 34 Oneweb-Satelliten ins All
  2. SpaceMobile Vodafone investiert in Satellitennetz für LTE und 5G
  3. Vernetzes Fahren Autokonzern Geely baut Satelliten für eigene Konstellation

    •  /