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Neuer Eee-PC kommt mit Atom-Prozessor

Interview mit Asus-CEO Jerry Shen bestätigt bisherige Gerüchte

Noch im Mai 2008 will Asus einen weiteren Eee-PC auf den Markt bringen, der dann mit Intels Atom-Prozessor ausgestattet sein wird. Für das dritte Quartal 2008 ist ein weiterer Eee-PC mit integriertem WiMax und HSDPA geplant. In den USA kommt der Eee-PC 900 bereits im April 2008 in den Handel und kostet dort 499,- US-Dollar.

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Im Interview mit dem US-Magazin "Laptop" hat Asus' neuer CEO, Jerry Shen, zahlreiche Details zu neuen Modellen des Eee-PC verraten. Während der Asus-Pressekonferenz auf der CeBIT 2008 stellte Shen nur den Eee-PC 900 mit 8,9-Zoll-Display vor. Dieser wird mit 1 GByte RAM und zusammen mit Windows XP oder Xandros-Linux 399,- Euro kosten und im Sommer 2008 auf den deutschen Markt kommen. In den USA will Asus den Neuling bereits im April 2008 zum Preis von 499,- US-Dollar in die Regale bringen.

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Asus-CEO Jerry Shen auf der CeBIT 2008
Asus-CEO Jerry Shen auf der CeBIT 2008
Jerry Shen erwartet, dass die Preise für den Eee-PC zwei bis drei Monate nach Marktstart deutlich fallen werden. Damit wird der Eee-PC in Preisregionen herkömmlicher Standard-Notebooks reichen, die aber deutlich schwerer ausfallen. Das größte Problem der Massenfertigung sei die Beschaffung der Akkus, was Asus aber bis Mai 2008 lösen will.

In Kürze will Asus insgesamt weltweit 700.000 Eee-PCs verkauft haben, allein im vierten Quartal 2007 seien es 350.000 Rechner gewesen, sagte Shen. Vor allem in Europa und Japan sei die Nachfrage besonders stark. Bei seinen Gesprächen auf der CeBIT 2008 hätten "alle Kunden mehr und mehr" Geräte verlangt - die Akku-Knappheit verhindere das aber bisher.

Bereits im Mai 2008 soll laut Shen ein Eee-PC mit komplett neuer Hardware auf den Markt kommen. Das neue Gerät basiert auf Intels Atom-Prozessor, dessen Version für Notebooks bisher als "Diamondville" gehandelt wurde. Die zugehörige Plattform heißt "Shelton'08". Jerry Shen gab dafür noch keine Preise oder weiteren Ausstattungsdetails bekannt, erteilte aber VIAs Isaiah-CPU eine klare Absage. Der Atom-Prozessor sei inzwischen auch "preislich sehr wettbewerbsfähig", sagte der Asus-Chef. Unbestätigten Angaben zufolge verkauft Intel die Atoms für unter 50,- US-Dollar, was für eine mobile x86-CPU ein echter Kampfpreis wäre.

Im dritten Quartal 2008 geht es dann an funktionale Erweiterungen der Eee-PCs. Laut Jerry Shen werden dann WiMax und HSDPA integriert. In welchen Modellen das der Fall sein wird, verriet Asus' CEO noch nicht. Für den ersten Eee-PC 701 hatte Asus auf der CeBIT 2008 ein externes HSDPA-Modul vorgestellt.

Die bisherigen Geräte werden in den kommenden Monaten in weiteren Ausstattungsvarianten und Farben zu haben sein. Der Eee-PC 900 ist standardmäßig mit einer 8-GByte-SSD ausgerüstet, Shen kündigte aber auch Versionen mit 12 GByte oder vielleicht 20 GByte Flash-Speicher an. Ob es letztere Version wirklich geben wird, steht jedoch noch nicht fest. Bis Mitte des Jahres 2008 sollen alle Eee-PCs nur mit SSDs zu haben sein, danach will Asus dem Interview zufolge auch Modelle mit herkömmlichen Festplatten anbieten.

Außerdem will der Hersteller das bisher schon kompakte Netzteil weiter verkleinern, erklärte Asus' CEO. Trotz geringerer Größe soll es kürzere Ladezeiten erreichen. Beim Eee-PC 701 sind mit dem ersten Netzteil rund 3 Stunden für eine volle Ladung des Akkus bei heruntergefahrenem Rechner nötig.



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Karl--Heinz 24. Mär 2008

Er hat sich lediglich dazu entschlossen, die alte Rechtschreibung zu verwenden.

XDXDXDXDXDXDXDX... 11. Mär 2008

Nene, alles für mich daheim. Ich brauch so viele^^

c&c 11. Mär 2008

Vorurteil hin oder her. Daran solls nicht scheitern. Du kannst ja ein Windows aufspielen...

qwerty 11. Mär 2008

// zusammen mit Windows XP oder Xandros-Linux 399,- Euro hae? wie jetzt...aber mit...

svvc 11. Mär 2008

... viel zu teuer. Was kostet die Kiste ohne BS?


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