Spieletest: Fifa Street 3 - Comic-Torjagd
Die Spielmodi sind dabei recht überschaubar. Neben einem schnellen Match und den (Online)-Mehrspieleroptionen gibt es gerade mal eine Handvoll Herausforderungen, die teils immerhin durch bestimmte Anforderungen aufgewertet werden; da gilt es dann unter anderem, als erstes Team eine vorgegebene Mindesttoranzahl zu erzielen oder den Ball immer auf ein- und dieselbe Art über die Torlinie zu drücken.
Besonders kunstvolle Aktionen laden im Spiel die so genannte Gamebreaker-Leiste auf, mit der sich dann beeindruckend in Szene gesetzte Aktionen ausführen lassen – etwa Gewaltschüsse, die so rabiat in Richtung Torkasten vorpreschen, dass auch die besten der insgesamt 250 lizenzierten Topspieler dagegen kaum eine Abwehrchance haben. Jeder Akteur besitzt übrigens eine Spezialfähigkeit, die er besonders gut beherrscht, etwa kunstvolle Dribblings oder einen besonders harten Schuss.
Fifa Street ist für die Xbox 360 und die PlayStation 3 bereits im Handel erhältlich – beide Versionen sind technisch und inhaltlich nahezu identisch. Gleichzeitig existiert auch eine Umsetzung für das Nintendo DS, die uns allerdings nicht zum Test vorlag.
Fazit:
Wie schon die Vorgänger bietet auch Fifa Street 3 unterhaltsamen, schnell zugänglichen und äußerst temporeichen Straßenfußball, der von Realismus nichts wissen will, in Sachen Tricks und Kunstschüsse dafür einiges zu bieten hat. Auch der abgedrehte Comic-Look passt hervorragend zum überdrehten Spielgeschehen. In puncto Langzeitmotivation ist vor allem der Singleplayer-Modus aber etwas zu mager ausgefallen; ein paar mehr Karriere-Optionen hätten hier nicht geschadet.
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