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Interview: Roboter-Dino Pleo kommt nach Deutschland

Golem.de: Kommen wir noch einmal auf die Website zurück: Was kann man auf Pleoworld noch tun?

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Hitch: Pleoworld ist eine Community für die Pleo-Besitzer. Wir haben sie aus verschiedenen Gründen eingerichtet: Zum einen ermuntern wir alle, ihren Pleo darüber zu registrieren - jeder Dinosaurier hat eine eigene Kennnummer. Wir benachrichtigen die registrierten Nutzer zum Beispiel, wenn wir die Firmware aktualisieren.

Außerdem bieten wir dort Downloads an - bisher waren es zwei: einen zu Weihnachten, um Pleo Weihnachtslieder singen zu lassen, und einen zum Valentinstag.

Dann gibt es Blogs - wir nennen sie "Plogs", auf denen die Besitzer Fotos veröffentlichen können, und ein ziemlich aktives Diskussionsforum, in dem sie anderen ihre Erfahrungen mit dem Roboter mitteilen oder diskutieren können. So erzählte beispielsweise jemand, wie er seinem Pleo beigebracht hat, auf zwei Beinen zu balancieren. Andere berichteten davon, wie sie ihrem Roboter Tauziehen beigebracht haben, oder wie sie Pleo zum Wachhund ausbildeten, der knurrt, wenn sich etwas vor seiner Nase bewegt. Im Laufe des Jahres 2008 wollen wir diese Community-Site noch weiter ausbauen.

Golem.de: Wie viele Besitzer registrieren denn ihren Pleo?

Hitch: Etwa die Hälfte aller von uns ausgelieferten Pleos sind inzwischen dort registriert.

Pleo: Die Haut macht den Unterschied
Pleo: Die Haut macht den Unterschied
Golem.de: Pleo ist ja nicht der erste tierische Roboter. Es hat ja bereits andere vor ihm gegeben, etwa den Aibo von Sony. Worin unterscheidet sich Pleo von seinen Vorgängern?

Hitch: Da gibt es zunächst den offensichtlichen physischen Unterschied: Pleo ist der erste Roboter mit einer Haut. Das macht ihn unwiderstehlich. Aibo dagegen mit einer Außenhülle aus Plastik und Metall war in erster Linie ein Roboter.

Was die Software anbelangt: Sonys Betriebssystem war sehr gut gemacht. Ich denke, unser Life OS ist dem ebenbürtig. Es ist darauf ausgerichtet, aus Pleo eine solch unwiderstehliche Persönlichkeit zu machen, dass man ihn schließlich wie ein Haustier behandelt. Ich bin nicht sicher, ob Aibo solche Ansprüche erfüllt hat, aber er bleibt ein tolles Stück Technik.

Der letzte Unterschied schließlich ist, dass wir sehr viel Wert darauf legen, dass unsere Software Open Source ist. Wir ermutigen die Entwicklergemeinde aktiv zum Hacken. Das hat Sony meines Wissens nach nicht getan. Es ist passiert, denn die Hacker finden immer einen Weg, in die Software hineinzukommen, aber Sony hat das eben nicht gefördert. Wir betrachten die Community aber als ein entscheidendes Element für unsere Entwicklung. Wir werden sie deshalb unterstützen und werden zukünftige Entwicklung bereitwillig aufnehmen, denn ich bin davon überzeugt, dass wir von ihnen ebenso wie sie von uns lernen können.

Golem.de: Sprechen wir über die wirtschaftliche Seite: Wie viele haben Sie bisher ausgeliefert?

Pleo war ein Renner im US-Weihnachtsgeschäft
Pleo war ein Renner im US-Weihnachtsgeschäft
Hitch: Rund 50.000, das ist praktisch die gesamte Produktion bisher. Davon sind etwa 30.000 bereits in den Geschäften angekommen, die anderen sind noch unterwegs oder in Lagern.

Golem.de: Wo haben Sie die meisten abgesetzt?

Hitch: In den USA, was einfach daran liegt, dass wir sie dort zuerst auf den Markt gebracht haben. Einige haben wir auch schon nach Europa, Japan, Taiwan und China verkauft. Der offizielle Verkaufsstart in Japan wird erst im Jahr 2008 sein. Wir nehmen aber an, dass wir 2008 die meisten Pleos in China verkaufen werden.

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JM 22. Aug 2008

Na ja, wenn man die 299,- €, die Pleo z. B. bei neckermann.de kostet nicht auf einen...

detlef 12. Mär 2008

... bei mir Bleo nämlich Blödmann bedeutet und bei der Schreibweise ist man flexibel...

G000D 12. Mär 2008

Nelson: HAHA!

G000D 12. Mär 2008

Nennt sich Frau, ist aber weitaus teurer und meistens nicht so willig.

alter schnee 12. Mär 2008

was erwartet ihr, gab schon einen grund warum der AIBO so teuer war. und bei "made in...


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