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Negroponte sucht einen Nachfolger

OLPC-Chef will als CEO zurücktreten. Nicholas Negroponte will als CEO der Stiftung "One Laptop Per Child" zurücktreten. Jetzt sucht der 64-Jährige einen Nachfolger für diesen Posten. Er selbst will aber Vorsitzender der Stiftung bleiben.
/ Werner Pluta
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Negroponte hat dies in einem Interview mit dem US-amerikanischen Wirtschaftsmagazin "Business Week(öffnet im neuen Fenster)" angekündigt. In den letzten drei Jahren habe OLPC wie eine "Terroristengruppe" operiert. In Zukunft solle sie jedoch "mehr wie Microsoft" geführt werden. Dafür hält sich Negroponte selbst offensichtlich nicht geeignet: "Management, Verwaltung und Einzelheiten sind meine schwachen Seiten." Er hingegen sei mehr der Visionär.

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Die Suche nach dem Negroponte-Nachfolger hat bereits im vergangenen Jahr begonnen und wurde jetzt intensiviert. Negroponte hofft, dass das engagierte Headhunting-Unternehmen Spencer Stuart bis April oder Mai 2008 einen neuen Geschäftsführer gefunden hat. Er solle, wünscht sich Negroponte, wie Ex-UN-Generalsekretär Kofi Annan "die Welt als Mission, nicht als Markt" ansehen.

Gleichzeitig mit der Suche nach einem neuen CEO wird die Organisation umstrukturiert. So wurde OLPC in vier Bereiche aufgeteilt, die für Technologie, Marktentwicklung und Geldbeschaffung, Verwaltung sowie für die Auslieferung der Rechner zuständig sind. Außerdem will OLPC den Support und die Entwicklung des XO und seiner Software an Unternehmen wie Red Hat oder Microsoft auslagern. Stattdessen wird sich die Organisation auf die Entwicklung neuer Konzepte konzentrieren. OLPC solle nicht im Hardware- oder Softwaregeschäft, sondern im Bildungsbereich tätig sein, sagte Negroponte.

Kürzlich hatte sich Negroponte in einer Ansprache während der Jahrestagung der "American Association for the Advancement of Science" (AAAS) noch einmal sehr zufrieden über die Fortschritte von OLPC geäußert.


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