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Hamburger Hochschule lizenziert Cryengine 2

Studenten sollen im Studium neue Produkte auf dem Spiele-Grundgerüst entwickeln. Erst die Games Academy, jetzt eine Hamburger Hochschule: Wer sich hierzulande im Studium mit Computerspielen beschäftigt, hat immer öfter mit der Cryengine 2 der Frankfurter Spieleschmiede Crytek zu tun.
/ Peter Steinlechner
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Das GamecityLab der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg hat vom Spieleentwickler Crytek eine Lizenz für die Cryengine 2 erworben. Die Engine, auf deren Basis der Vorzeige-Shooter Crysis entwickelt wurde, kann im Rahmen von interdisziplinären Studienprojekten, Bachelor- und Master­­arbeiten von Studierenden der Medieninformatik sowie der Audio- und Videotechnik und Gestaltung genutzt werden.

Die Lizenzierung der Engine für Studieninhalte soll, neben der forschenden Auseinander­setzung mit derlei Technologien, auch zu neuen Produkten führen. Ziel ist es, Studierende für die zukunftsfähigen Bereiche Spieleprogrammierung sowie Gamedesign und -produktion auszubilden. Gleichzeitig sollen neue Produkte, etwa virtuelle Filme (Machinima) oder Events, mit neuen Inhalten entstehen.

"Die Möglichkeit, die Cryengine 2 in Forschung und Lehre einzusetzen, ermöglicht es den Studierenden, intensive Einsicht in die Spielepraxis zu nehmen. Dabei lernen sie die Produktions­möglichkeiten der Praxis wissenschaftlich zu reflektieren und zu evaluieren und neue, andere Prototypen zu erstellen" , sagt Gunther Rehfeld, Professor für Digitale Bildbearbeitung, Grafik und Animation an der Hamburger Hochschule.

Das GamcityLab Hamburg an der HAW Hamburg ist ein Gemeinschaftsprojekt der Departments Technik und Informatik der HAW Hamburg sowie des Projekts Gamecity Hamburg der Initiative Hamburg at work.

Im Oktober 2007 hatte die in Berlin und Frankfurt ansässige Games Academy eine Schullizenz der Cryengine 2 für ähnliche Zwecke erworben.


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