Deutsche Spielebranche mit neuen Rekorden 2007
Der Umsatz mit PC-Spielen bleibt mit einem leichten Rückgang von 3 Prozent nahezu konstant und erreicht 458 Millionen Euro Umsatz, die Konsolen konnten um gut 25 Prozent auf 544 Millionen Euro Umsatz zulegen, wie der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU) in seinem Bericht mit den Marktzahlen für 2007 mitteilt. PC-Spiele hatten, nach Umsatz gerechnet, einen Marktanteil von 34 Prozent, Konsolen erreichten 40 Prozent und Handhelds 26 Prozent.
Bei den PC-Spielen ist die größte Gruppe der Spieler – 34 Prozent – 30 Jahre und älter. Bei den Konsolen sieht das ganz anders aus: Die größte Altersgruppe – 40 Prozent – ist zwischen 10 und 15 Jahre alt. Langfristig dürfte sich somit der Trend hin zu Konsolen auch in Deutschland verstärken, weil viele Spieler ihrer Plattform langfristig treu bleiben.
Eine kleine Überraschung birgt die Aufschlüsselung nach Geschlechtern. Während der Anteil männlicher Spieler bei PCs und Konsolen nahezu gleich hoch ist (75 bzw. 76 Prozent), erreichen Frauen auf den Handhelds inzwischen einen Anteil von 49 Prozent. Der BIU wertet dies als wichtiges Zeichen für eine Zielgruppenerweiterung: "Computer- und Videospiele sind in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen" , betont Geschäftsführer Olaf Wolters.
Leicht gestiegen ist die Bedeutung des Jahresendgeschäfts. Während 2005 und 2006 der Anteil der im Dezember erzielten Umsätze bei rund 20,4 Prozent lag, machte er im Jahr 2007 bereits 22,3 Prozent aus.
Für das erste Halbjahr 2008 geht der BIU von einer weiter positiven Marktentwicklung aus. Der gute Abverkauf von Spielkonsolen der neuen Generation sorgt nach Einschätzung des Branchenverbandes für einen weiterhin steigenden Absatz von Videospielen. Besonderes Wachstumspotenzial wird entsprechend den Videospielen für die Konsolen zugeschrieben.
Die Marktzahlen 2007(öffnet im neuen Fenster) hat der BIU auch als PDF(öffnet im neuen Fenster) ins Internet gestellt.



