Durchsuchungen bei 51 Ausstellern: Polizei auf der CeBIT
Insgesamt hatten die Behörden 51 Stände durchsucht. Dabei waren mehr als 180 Polizei- und Zollbeamte im Einsatz. Zahlreiche Patentinhaber hatten Strafanzeigen gegen Aussteller eingereicht, die ihrer Ansicht nach widerrechtlich geistiges Eigentum nutzten. Vor allem ging es um Geräte mit MP3- sowie MP4-Funktionen oder DVB sowie CD- bzw. DVD-Rohlinge und DVD-Player, so die Behörden. Die betroffenen Geräte waren vornehmlich Mobiltelefone, Navigationsgeräte, elektronische Bilderrahmen, Fernseher sowie elektronisches Zubehör.
Den Beamten fielen bei den Beschlagnahme-Aktionen nicht nur die Geräte, sondern auch schriftliche Unterlagen und Werbematerial in die Hände. Insgesamt 68 Umzugskartons konnten damit gefüllt werden.
Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen wurden 9 Personen erkennungsdienstlich behandelt, gegen insgesamt 20 Verantwortliche ordnete die Staatsanwaltschaft Hannover Sicherheitsleistungen in Höhe von 1.000 Euro an.
In der Mehrzahl waren chinesische Aussteller von den Durchsuchungen betroffen – allein 24 kamen aus China und zusätzlich 3 Aussteller aus Hongkong. Danach folgte Taiwan mit 12 und Deutschland immerhin mit 9 Ausstellern.
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