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Vodafone otello: Bildersuche mit der Handykamera

Kooperation mit Bild läuft bereits

Vodafone hat anlässlich der CeBIT 2008 eine Bildersuchmaschine namens otello speziell für Kamera-Handys vorgestellt. Noch befindet sich der Dienst in der Erprobung, mit dem Nutzer ein Objekt oder eine Person fotografieren können und dann weitere Informationen dazu erhalten soll. Außerdem gibt es darüber eine Kooperation mit der Bild.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit otello sollen Vodafone-Kunden mit ihrem Handy bequem Informationen abrufen können. Sehen Sie etwa ein Bauwerk oder ein Gebäude, das sie nicht kennen, können sie ein Foto machen und dieses per MMS an die Vodafone-Rufnummer 4242 schicken. Dieser antwortet dann mit einer SMS, die einen Weblink enthält, in dem Basisinformationen zu dem fotografierten Objekt zu finden sind. Außerdem werden externe Links wie etwa zur Wikipedia angeboten, um weitere Informationen zu erhalten.

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Außer bei Gebäuden soll das auch mit bekannten Persönlichkeiten, Autotypen, Büchern oder CD-Covern funktionieren. Bei CD-Covern erhält der Nutzer dann einen Link zum Vodafone Musik-Shop, um das betreffende Lied über das Handy kaufen zu können. Mit einer Funktion namens "Lookalike" können Freunde fotografiert werden und man erfährt, welchem Prominenten der Fotografierte ähnlich sieht.

Vodafone verspricht, dass es genügt, Bilder in VGA-Auflösung aufzunehmen. Aus jeder Perspektive und auch unter verschiedenen Lichtverhältnissen soll otello die Bilder einwandfrei erkennen können. Auch wenn ein Foto nur einen Bereich etwa eines Denkmals darstellt, soll die Suchmaschine dies identifizieren können. Noch befindet sich der Dienst in der Erprobung, so dass derzeit nur wenige Motive erkannt werden. Falls keine Ergebnisse gefunden werden, können Nutzer ihre Fotos als Referenzbilder zur Verfügung stellen und Kommentare dazu abgeben.

Vodafone will den Dienst auch für Geschäftskunden öffnen. Dann soll sich darüber Werbung schalten lassen oder Veranstalter können otello mit dem eigenen Buchungssystem verknüpfen. Fotografiert der Nutzer dann bspw. ein Konzertplakat, würde er Tickets dafür über das Handy kaufen können, so die Vision. Mit Bild wird etwas Vergleichbares bereits gemacht: Zu einem speziell gekennzeichneten Bild-Artikel erhalten die Nutzer Fotos oder Videoclips, die sich der Nutzer auf dem Mobiltelefon ansehen kann. Dazu muss er die markierte Bild-Meldung fotografieren und dieses Foto als MMS an die Rufnummer 4242 schicken.

Die Nutzung von otello selbst ist kostenlos, es fallen aber Gebühren für den MMS-Versand sowie bei Bedarf Kosten für die Nutzung des mobilen Internets an.

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DauBasher 07. Mär 2008

Dass das ganze noch in den Kinderschuhen steckt scheint euch Blitzmerkern wohl entgangen...


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