GPS-Jacke für Skifahrer vorgestellt
Ein paar Tasten im Ärmel dienen zur Steuerung des GPS-Systems. Über das Internet lädt sich der Nutzer vorher eine Skitour auf sein Navigationsgerät. Am oder auf dem Berg braucht er nur noch auf den Startbutton zu drücken und das Navigationsgerät leitet ihn durch die Natur. Über die Jacke lassen sich auch Handytelefonate führen, sofern die Geräte per Bluetooth verbunden sind. Dafür sind in der Kapuze ein Lautsprecher und ein Mikrofon eingebaut.

Als praktisch mag sich das bei einem Lawinenabgang oder einer anderen Notsituation erweisen, denn so kann der Träger der Jacke um Hilfe rufen und sich über das Gerät orten lassen. Außerdem zeigt das Gerät alle Snowparks, Lifts und Restaurants in den Bergen an. Die Kartendaten kann sich der Nutzer auch auf seinem Handy in 3D ansehen.
Die Karten und die Points-Of-Interest (POIs) befinden sich in dem eigentlichen GPS-Empfänger, der in die Brusttasche gesteckt wird. Eine Aktualisierung der Karten in Echtzeit ist in den Bergen nur selten möglich, da oftmals kein GPRS- oder UMTS-Empfang möglich ist. Punkte auf der Strecke lassen sich markieren und speichern. Mit einem Knopfdruck auf den Jackenärmel werden Orte gespeichert, so dass der Nutzer dort auch wieder hinnavigieren kann.
Die von O'Neill gefertigte Jacke braucht das m.i.mountain getaufte GPS-Modul von MyGuide. Interessierte können sich die GPS-Ortung aber auch ohne Jacke kaufen. Derzeit wird die Jacke in Kanada getestet, im vierten Quartal 2008 soll sie in den Handel kommen. Die Jacke soll zwischen 1.000,- und 1.200,- Euro kosten, der Preis für den GPS-Empfänger m.i.mountain wird so bei 300,- Euro liegen.
Ab Mai 2008 will MyGuide ein browserbasiertes Community-Portal starten, das Informationen zu verschiedenen Skiorten sowie -touren und zur Urlaubsplanung anbietet.