Neue Daten zu Intels Atom-Prozessor
Intel hatte den Atom, damals noch als Silverthorne, bereits Anfang Februar 2008 auf der Konferenz ISSCC recht ausführlich vorgestellt . Was bisher noch fehlt, sind konkrete Angaben zu den verschiedenen Modellen sowie Benchmarks von alltäglichen Programmen.
Interessant ist aber, dass das von Golem.de begutachtete Gerät nur maximal 1.333 MHz erreichte, die zudem im Akkubetrieb auf 800 MHz gedrosselt wurden. Laut Intels Ankündigung soll Atom schon zum Start im Sommer 2008 mit bis zu 1,8 GHz erscheinen. Die 1,3 GHz des Prototypen zeigten sowohl CPU-Z wie auch das verwendete Windows Vista an.
Vistas eigener Benchmark " WEI " ergab für den 1,3-GHz-Atom einen Wert von 1,7 im Prozessortest. Intels Kleinster liegt damit in etwa auf dem Niveau eines Celeron-M (Banias-Kern) mit 1 GHz. Für eine In-Order-Architektur ist das aber dennoch beachtlich. Es ist zu erwarten, dass das ein Drittel höher getaktete 1,8-GHz-Modell des Atom hier noch deutlich schneller ist. Damit wäre das Ziel erreicht, einen im Vergleich mit den aktuellen CPUs A100 und A110 ("Stealey") doppelt so schnellen Prozessor zu bauen. Diese Prozessoren der UMPC-Plattform " McCaslin " basieren auf der Banias-Architektur, brauchen aber bis zu 10 Watt Leistung – Atom mit seiner Plattform "Menlow" soll mit maximal 2,5 Watt auskommen.
Laut CPU-Z, das den neuen Prozessor noch nicht vollständig kennen kann, liegt auch unter voller Last im Netzteilbetrieb die Spannung des Atom nur bei 0,88 Volt. Das Programm zeigt auch, dass die neue Version von HyperThreading mit der Mehrfachverwendung von Funktionseinheiten des Single-Core-Prozessors schon funktioniert. Auch der Task-Manager von Vista zeigt zwei (virtuelle) Kerne an.
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