Matrox Veos - Public-Display-Steuerung über hunderte Meter

An jede dieser Display-Einheiten können bis zu zwei Displays angeschlossen werden - und das Signal an einer weiteren Schnittstelle noch einmal hundert Meter weiter über Koaxialkabel zur nächsten Display-Einheit weitergeleitet werden. Alternativ kann auch noch eine oder mehrere Repeater/Replicator-Einheiten zwischen Master- und Display-Einheit oder zwischen Display-Einheiten platziert werden.
Jedes Repeater/Replicator-Kästchen kann das Videosignal um weitere 100 Meter verlängern - und auch auf zwei Koaxialkabel verteilen. Durch die digitale Datenübertragung lässt sich so laut Matrox im Prinzip beliebig verlängern und verteilen. An jeder Display-Unit lässt sich direkt mittels Schalter einstellen, welcher der drei möglichen Kanäle dargestellt werden soll.
Matrox zufolge ist das Veos-System bei zwei Videokanälen für Auflösungen bis 1080p geeignet; reichen auch 848 x 480 oder 1360 x 768 Bildpunkte, dann steigt die Zahl der möglichen Videokanäle auf drei. Andere Videoauflösungen werden ebenfalls unterstützt. Als Videoquelle dient ein PC, dessen VGA- oder DVI-Bild in die drei Videokanäle geteilt wird.
Auf der CeBIT zeigt Matrox auch seine TripleHead2Go-Lösung, die laut Hersteller vor allem für Flugsimulator- oder Rennspiel-Fans interessant ist. Auf der CES 2008 wurden im Januar allerdings Rückprojektionsdisplays gezeigt, die bei Verfügbarkeit Ähnliches nahtlos realisieren sollen. Noch sind sie jedoch nicht erhältlich.



