Abo
  • IT-Karriere:

Projekt Helios - Telekom öffnet ihre APIs

Entwickler sollen Telekom-Dienste in eigene Applikationen einbetten können

Die Deutsche Telekom will im Rahmen des Projekts Helios einige ihrer Sprach-, Messaging- und Authentifizierungsdienste sowie Backendlösungen für Entwickler und Webseitenbetreiber öffnen.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit den APIs will sich die Telekom auf ihre Weise dem Web 2.0 nähern. Das Projekt Helios sucht dazu den direkten Austausch mit Entwicklern, die diese APIs in Zukunft in ihre Webanwendungen integrieren können. Derzeit startet ein erster geschlossener Beta-Test.

Stellenmarkt
  1. Ober Scharrer Gruppe GmbH, Fürth
  2. A. Menarini Research & Business Service GmbH, Berlin

Unter developer.telekom.de gibt die Telekom erste Informationen zu den APIS preis. Geplant ist unter anderem der Dienst Voice Call, mit dem sich zwei Teilnehmer telefonisch über PSTN-, SIP- oder Mobilfunknetze verbinden können. Hierfür werden vom Aufrufer zwei Telefonnummern an den Dienst übermittelt, der daraufhin zunächst den A-Teilnehmer (die erste Rufnummer) anruft und bei erfolgreichem Verbindungsaufbau den B-Teilnehmer mit dem A-Teilnehmer verbindet. Die Kommunikation wird per SOAP abgewickelt.

Angekündigt ist zudem der Dienst Send SMS, über den SMS-Nachrichten an einen Mobil- oder Festnetzteilnehmer versendet werden können. Eigene Anwendungen auf Basis der Telekom-APIs werden sich in einer Sandbox testen lassen. Weitere Dienste sind geplant - welche das sein sollen, will die Telekom mit interessierten Entwicklern diskutieren.

Für Beta-Tester steht auch ein SDK für Eclipse zum Download bereit, wobei Java, C# und PHP unterstützt werden. Aber auch ohne dieses SDK lassen sich die Webservice-Schnittstellen nutzen.

Zur CeBIT wird das Projekt Helios erstmals einer größeren Öffentlichkeit präsentiert (Halle 9, Stand B65). Interessierte Entwickler und Unternehmen können sich als Beta-Tester melden, Mitte des Jahres soll Helios dann für eine breite Entwicklergemeinde geöffnet werden.

Unter dem "einprägsamen" Namen YAF4AIJN ("Yet Another Frontendcontroller For Ajax Json Networks") bietet die Telekom auch eine JSON-Bibliothek als Open Source an, die im Vergleich zur bestehenden Ajax-Praxis eine sehr viel striktere Trennung zwischen dem Seiteninhalt und der Werteberechnung ermöglichen soll. Die Telekom setzt die Bibliothek selbst in ihrem Kundencenter ein.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 116,13€
  2. (u. a. Sandisk Ultra 400 GB microSDXC für 56,90€, Verbatim Pinstripe 128-GB-USB-Stick für 10...
  3. 89,90€ (Bestpreis!)
  4. 449,90€ (Release am 26. August)

MusicLover 06. Mär 2008

Äh... was haben Vermittlungsdienste oder SMS-Versand per Web Service mit dem PC...


Folgen Sie uns
       


Maxus EV80 Probe gefahren

Golem.de hat mit dem Maxus EV80 einen chinesischen Transporter mit europäischer DNA getestet.

Maxus EV80 Probe gefahren Video aufrufen
Smarte Wecker im Test: Unter den Blinden ist der Einäugige König
Smarte Wecker im Test
Unter den Blinden ist der Einäugige König

Einen guten smarten Wecker zu bauen, ist offenbar gar nicht so einfach. Bei Amazons Echo Show 5 und Lenovos Smart Clock fehlen uns viele Basisfunktionen. Dafür ist einer der beiden ein besonders preisgünstiges und leistungsfähiges smartes Display.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Nest Hub im Test Google vermasselt es 1A

10th Gen Core: Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren
10th Gen Core
Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren

Ifa 2019 Wer nicht genau hinschaut, erhält statt eines vierkernigen 10-nm-Chips mit schneller Grafikeinheit einen Dualcore mit 14++-Technik und lahmer iGPU: Intels Namensschema für Ice Lake und Comet Lake alias der 10th Gen macht das CPU-Portfolio wenig transparent.
Von Marc Sauter

  1. Neuromorphic Computing Intel simuliert 8 Millionen Neuronen mit 64 Loihi-Chips
  2. EMIB trifft Foveros Intel kombiniert 3D- mit 2.5D-Stacking
  3. Nervana NNP-I Intels 10-nm-Inferencing-Chip nutzt Ice-Lake-Kerne

Harmony OS: Die große Luftnummer von Huawei
Harmony OS
Die große Luftnummer von Huawei

Mit viel Medienaufmerksamkeit und großen Versprechungen hat Huawei sein eigenes Betriebssystem Harmony OS vorgestellt. Bei einer näheren Betrachtung bleibt von dem großen Wurf allerdings kaum etwas übrig.
Ein IMHO von Sebastian Grüner


      •  /