Projekt Helios - Telekom öffnet ihre APIs
Mit den APIs will sich die Telekom auf ihre Weise dem Web 2.0 nähern. Das Projekt Helios sucht dazu den direkten Austausch mit Entwicklern, die diese APIs in Zukunft in ihre Webanwendungen integrieren können. Derzeit startet ein erster geschlossener Beta-Test.
Unter developer.telekom.de(öffnet im neuen Fenster) gibt die Telekom erste Informationen zu den APIS preis. Geplant ist unter anderem der Dienst Voice Call(öffnet im neuen Fenster), mit dem sich zwei Teilnehmer telefonisch über PSTN-, SIP- oder Mobilfunknetze verbinden können. Hierfür werden vom Aufrufer zwei Telefonnummern an den Dienst übermittelt, der daraufhin zunächst den A-Teilnehmer (die erste Rufnummer) anruft und bei erfolgreichem Verbindungsaufbau den B-Teilnehmer mit dem A-Teilnehmer verbindet. Die Kommunikation wird per SOAP abgewickelt.
Angekündigt ist zudem der Dienst Send SMS(öffnet im neuen Fenster), über den SMS-Nachrichten an einen Mobil- oder Festnetzteilnehmer versendet werden können. Eigene Anwendungen auf Basis der Telekom-APIs werden sich in einer Sandbox(öffnet im neuen Fenster) testen lassen. Weitere Dienste sind geplant – welche das sein sollen, will die Telekom mit interessierten Entwicklern diskutieren.
Für Beta-Tester steht auch ein SDK für Eclipse(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit, wobei Java, C# und PHP unterstützt werden. Aber auch ohne dieses SDK lassen sich die Webservice-Schnittstellen nutzen.
Zur CeBIT wird das Projekt Helios erstmals einer größeren Öffentlichkeit präsentiert (Halle 9, Stand B65). Interessierte Entwickler und Unternehmen können sich als Beta-Tester melden, Mitte des Jahres soll Helios dann für eine breite Entwicklergemeinde geöffnet werden.
Unter dem "einprägsamen" Namen YAF4AIJN(öffnet im neuen Fenster) ("Yet Another Frontendcontroller For Ajax Json Networks") bietet die Telekom auch eine JSON-Bibliothek als Open Source an, die im Vergleich zur bestehenden Ajax-Praxis eine sehr viel striktere Trennung zwischen dem Seiteninhalt und der Werteberechnung ermöglichen soll. Die Telekom setzt die Bibliothek selbst in ihrem Kundencenter ein.
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