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Spiegelreflexkamera von Olympus für die Hosentasche

Olympus E-420 erlaubt Live View bei aktivem Autofokus. Olympus hat mit der E-420 eine neue Spiegelreflexkamera vorgestellt, die für Einsteiger konzipiert wurde und als Nachfolgerin der E-410 auf den Markt kommen wird. Die neue Kamera erreicht mit ihrem "Live MOS Sensor" eine Auflösung von 10 Megapixeln und bietet als Besonderheit in ihrem Segment eine Live-View-Funktion mit aktiviertem Autofokus. Bei Konkurrenzmodellen beispielsweise von Pentax muss hingegen der Spiegel bei der Echtzeitansicht im Display kurz heruntergeklappt werden, damit die Schärfeeinstellung funktioniert.
/ Jens Ihlenfeld
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Damit schließt die E-420 zur neuen Canon 450D auf, die ebenfalls einen, wenngleich auch sehr langsamen Autofokus bei Live-View bietet, der genauso funktioniert wie bei Kompaktkameras. Olympus ist hierbei den gleichen Weg gegangen und nutzt bei Live-View optional ein zusätzliches Kontrast-AF-System. Die Spiegel-Herunterklapp-Methode kann alternativ genutzt werden. Details lassen sich in 7- oder 10facher Vergrößerung am Bildschirm anzeigen, um das manuelle Fokussieren zu erleichtern.

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Die Kamera ist mit einem aktiven Staubschutzsystem ausgerüstet, das es in allen Olympus-Spiegelreflexkameras seit 2003 gibt. Das Display der E-410 ist 2,7 Zoll groß. Kontrast-, Helligkeits- und Farbwerte des LC-Displays sind anpassbar. Außerdem gibt es einen Blendensimulator, der eine Schärfentiefe-Vorschau erlaubt.

Bei Spiegelreflexkameras ist eine Gesichtserkennung noch recht selten, derzeit hat sie nur Panasonic im Angebot – und nun auch Olympus. Die Kamera stellt bei erkannten Gesichtern automatisch die Schärfe und die Belichtung darauf ab. Auch eine Schattenaufhellung bietet die Kamera optional an, die nach der Aufnahme versucht, dunkle Partien des Bildes aufzuhellen. Die Lichtempfindlichkeit kann von ISO 100 bis 1.600 geregelt werden.

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Die E-420 nimmt sowohl JPEGs als auch RAW-Dateien im Olympus-eigenen Format auf. Optional kann sowohl ein RAW- und ein JPEG-Bild zusammen aufgezeichnet werden. Serienaufnahmen sind mit bis zu 3,5 Bildern/Sekunde in der höchsten Auflösung möglich. Der RAW-Puffer bietet Platz für bis zu acht Fotos.

Die E-420 besitzt zudem einen Blitzschuh und darüber hinaus einen kleinen Aufklappblitz. Sie kann zudem die kabellose Blitzsteuerung von bis zu drei Gruppen organisieren. Bei der Verwendung der Olympus-Blitzgeräte FL-36R und FL-50R sind verschiedene Sets per Fernsteuerung bedienbar. Olymus' neue Kamera ist mit zwei Kartenschächten ausgestattet. Sie speichert sowohl auf xD-Picture-Cards als auch auf CompactFlash-Karten.

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Olympus will die Kamera mit diversen Objektivkombinationen auf den Markt bringen, unter anderem auch mit einem sogenannten Pancake-Objektiv, das besonders flach ist und die ohnehin kleine Kamera so fast hosentaschentauglich macht. Das Pancake-Objektiv von Olympus arbeitet mit einer Festbrennweite von 25 mm und bietet eine Anfangsblendenöffnung von F2,8. An einer KB-Kamera entspräche die Brennweite aufgrund des Sensorgrößen-Unterschiedes 50 mm.

Das Kit mit dem Pancake-Objektiv wird rund 700,- Euro kosten. Der Kamera-Body alleine soll für rund 500,- Euro angeboten werden. Außerdem sollen zwei weitere Objektivbündel geschnürt werden. Mit dem bekannten Objektiv "Zuiko Digital ED 14 – 42 mm 1:3,5 – 5,6" kommt ein Preis von 600,- Euro zustande. Das Paket aus 14-42-mm und einem "Zuiko Digital ED 40 – 150 mm 1:4,0 – 5,6" wird rund 700,- Euro kosten.

Die Olympus E-420 misst 129,5 x 91 x 53 mm und wiegt leer 380 Gramm. Sie soll ab Ende April 2008 verfügbar sein.


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