Dell stellt robustes "Fully Ruggedized"-Notebook vor
Als CPU setzt Dell einen Core 2 Duo von 2 bis 2,2 GHz (Merom mit 2 bzw. 4 MByte L2 Cache) ein, dem in der Standardkonfiguration nur 512 MByte Arbeitsspeicher zur Seite stehen (erweiterbar bis 4 GByte). Dieser soll für extreme Temperaturbedingungen ausgelegt sein. Um die Grafikausgabe kümmert sich Intels Chipsatzgrafik X3100, die sich für die Grafikausgabe beim Arbeitsspeicher bedient.
Drahtlose Verbindungen mit der Außenwelt kann das Latitude XFR mit WLAN (802.11g) oder Bluetooth und optional einer Mobilfunkkarte aufnehmen. Weitere Schnittstellen des Notebooks sind ein Ethernet-Anschluss, ein Modem-Anschluss, zwei USB-Anschlüsse, ein serieller Port, ein VGA-Ausgang, ein Firewire-Anschluss und ein Smart-Card-Reader. Außerdem lässt sich das Notebook dank eines PC-Card-Slots (Typ I und II) mit entsprechenden Karten erweitern.
Das Notebook soll bei Temperaturen von -29° bis 60 ° Celsius und in einer Höhe von 15.000 Fuß (ca. 4.500 Meter) arbeiten können. Auch Vibrationen, Stöße, Feuchtigkeit, Staub, Schmutz und versehentliches Fallen sollen dem XFR dank des "Armored Protection System" wenig anhaben. Dafür ist Dells XFR kein Leichtgewicht, bereits in der leichtesten Ausstattung (ohne optisches Laufwerk) ist das Notebook mehr als vier Kilogramm schwer. Angaben zur Akkulaufzeit macht Dell leider nicht, der Akku soll sich dafür mit dem 90-Watt-Netzteil besonders schnell aufladen lassen.
Weitere Details zur Haltbarkeit sind in der XFR-PDF-Broschüre zu finden(öffnet im neuen Fenster). Dell sieht das XFR als direkte Konkurrenz für Panasonics CF-30 und gibt eine bis zu 23 Prozent höhere Geschwindigkeit gegenüber Panasonics Toughbook an.
Dells Latitude-XFR-Serie(öffnet im neuen Fenster) ist vorerst nur in den USA ab 3.899,- US-Dollar erhältlich und in den Farben Schwarz und Wüstenbraun verfügbar. Als Option bietet Dell unter anderem auch einen Touchscreen an, der mit weiteren 500,- US-Dollar zu Buche schlägt, jedoch im Unterschied zum Convertible Latitude XT nicht mit Dells neuem kapazitiven Touchscreen arbeitet, das von N-Trig entwickelt wurde. Auch eine SSD (32 GByte für 210,- US-Dollar und 64 GByte für 509,- US-Dollar) ist statt einer herkömmlichen 1,8-Zoll-Festplatte als Option verfügbar.
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