Abo
  • Services:
Anzeige

Intels neue Grafiktreiber für GM965 und G35 sind fast fertig

Freigabe noch im ersten Quartal 2008 geplant

Wie Intel auf der CeBIT 2008 erläuterte, machen die seit Juni 2007 einer Runderneuerung unterzogenen Treiber für die integrierten Chipsätze gute Fortschritte. Noch ist aber nicht ganz sicher, ob der Treiber für DirectX-10-Funktionen der 3er-Serie und den GM965 pünktlich erscheint. Ein Update ist auch für den GM945 geplant, hier gibt es aber keine wesentlichen neuen Funktionen.

Im Interview mit Golem.de räumte Joshua Newman, Marketing-Manager für Chipsätze und Grafik, die Fehler der Vergangenheit unumwunden ein: "Grafik die nur 'gut genug' ist, reicht einfach nicht mehr aus." Newman bezog sich dabei auf die häufig geäußerte Kritik, die von Kunden bis zu Spiele-Entwicklern reicht.

Anzeige

Intels Chipsatzgrafik, mit der vor allem viele Notebook-Benutzer leben müssen, funktioniert durch schwache Treiber bei einigen Spielen entweder gar nicht, bei anderen Titeln gibt es Darstellungsfehler. Und schnell sind die integrierten Grafikkerne ohnehin nicht. Das soll sich erst mit "Centrino 2" ändern, dessen GM45-Chipsatz laut Intel mindestens die doppelte Grafikleistung des GM965 (Santa-Rosa) inklusive vollem HD-Decoding bieten soll.

Doch auch um die Besitzer älterer Geräte will sich Intel noch kümmern, was das Unternehmen bereits im Juni 2007 angekündigt hatte. Im August 2007 gab es einen Beta-Treiber für den GM965, der Transformation und Beleuchtung (T&L) per Hardware unterstützt. Ohne diese Funktionen starten viele Anwendungen gar nicht erst. Bisher ist dieser Treiber noch immer nicht fertiggestellt, er soll laut Joshua Newman nun noch im ersten Quartal 2008 erscheinen - dafür bleiben aber nur noch gut drei Wochen.

Dann soll auch der in einem Intel-PDF versprochene Treiber freigegeben werden, der endlich die DirectX-10-Funktionen für die Chipsatzfamilien G30 und G965 nachrüstet. Der DX-10-Treiber und der T&L-Treiber sind also ein und dieselbe Sache, Intel wollte hier auf Kosten einer längeren Wartezeit für die Anwender zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Die auch unter dem Namen der Grafikkerne "GMA X3100" und "GMA X3500" bekannten Chipsätze sollen dann sowohl T&L als auch DirectX-10 unterstützen, Letzteres aber nur unter Windows Vista, da Microsoft DirectX-10 für Windows XP nicht vorgesehen hat.

Steve Peterson, Intels Direktor für das Marketing von Chipsätzen und Grafik, räumte im Gespräch mit Golem.de ein, dass Intel den selbstgesetzten Termin für die neuen Treiber vielleicht nicht einhalten kann: "Wenn wir vom ersten Quartal reden, kann es schon sein, dass wir da um eine oder zwei Wochen danebenliegen". Beide Intel-Manager beteuerten jedoch wiederholt, dass man diesmal seine Hausaufgaben mit den Treibern mehr als ordentlich erledigen wolle.

Das sei Teil einer neuen Strategie, da stabile und voll funktionsfähige Grafiktreiber für die Kunden immer wichtiger würden, sagte Peterson. Nicht erst mit Vista habe man das erkannt, es gebe inzwischen auch immer mehr "Casual Gamer", also PC-Anwender, die sich nicht für High-End-Grafik oder gar die Technik dahinter interessieren, sondern einfache Titel für zwischendurch spielen. Diese Anwender kaufen aber typischerweise Desktop-PCs oder Notebooks mit integrierter Grafik.

Wenig Hoffnungen gibt es für Besitzer von GM945-Chipsätzen, die vor allem in den ersten "Centrino Duo"-Notebooks (Napa-Plattform) stecken. "Dieser Treiber befindet sich derzeit im Wartungsmodus", sagte Joshua Newman. Es sind nur noch Bugfixes geplant. Auch das Nachrüsten von T&L per Treiber ist hier nicht möglich, da dem Kern GMA950 die entsprechenden Funktionen schlicht fehlen. Damit dürften Spiele, die jetzt nicht auf dem GM945 laufen, das vermutlich niemals tun.

Wie Steve Peterson erklärte, kann Intel auch einem neuen Trend im Grafikmarkt, nämlich der abwechselnden Verwendung von integrierter Grafik und einer Steckkarte, nicht unmittelbar folgen. Nvidia plant hier mit "Hybrid SLI" die Nutzung der integrierten Grafik für Alltagsaufgaben, wobei die Grafikkarte vollständig abgeschaltet ist und keinen Strom mehr verbraucht. Erst beim Spielen wird sie wieder aktiviert. Zwar hält Peterson diese Idee für gut, nur kann Intel sie nicht ohne Einblick in die Treiber der Grafikkarte selbst umsetzen: "Nvidia verhält sich hier sehr feindselig" meinte der Intel-Manager.


eye home zur Startseite
M0g13r 05. Mär 2008

rofl das nen motherboard chipset für dual athlons z.b.

Sora_ 05. Mär 2008

Würd ich so nicht sagen. Wenn man nicht grad das allerneueste Spiel will, kann man auch...

GeForce 7900 GTX 05. Mär 2008

Liest du Bücher, deren Buchrücken dich nicht interessiert?

Dario 05. Mär 2008

Mich persönlich ärgert NVidia immer mehr. Schon doof, wenn die keine Einsicht in Ihre...

Frashman 05. Mär 2008

Moment, Intel bietet immer aktuelle Opensource Treiber fuer Linux an http...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Heise Medien GmbH & Co. KG, Hannover
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Vaihingen
  3. BWI GmbH, Bonn
  4. Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz, Neustadt


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 129,99€ (219,98€ für zwei)

Folgen Sie uns
       


  1. A350-1000

    Airbus' größter zweistrahliger Jet wird ausgeliefert

  2. Flightsim Labs

    Flugsimulator-Addon klaut bei illegalen Kopien Passwörter

  3. Entdeckertour angespielt

    Assassin's Creed Origins und die Spur der Geschichte

  4. Abwehr

    Qualcomm erhöht Gebot für NXP um 5 Milliarden US-Dollar

  5. Rockpro64

    Bastelplatine kommt mit USB-C, PCIe und Sechskernprozessor

  6. Jameda

    Ärztin setzt Löschung aus Bewertungsportal durch

  7. Autonomes Fahren

    Forscher täuschen Straßenschilderkennung mit KFC-Schild

  8. Fernsehstreaming

    Magine TV zeigt RTL-Sender in HD-Auflösung

  9. TV

    SD-Abschaltung bei Satellitenfernsehen steht jetzt fest

  10. PM1643

    Samsung liefert SSD mit 31 TByte aus



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Fujitsu Lifebook U727 im Test: Kleines, blinkendes Anschlusswunder
Fujitsu Lifebook U727 im Test
Kleines, blinkendes Anschlusswunder
  1. Palmsecure Windows Hello wird bald Fujitsus Venenscanner unterstützen
  2. HP und Fujitsu Mechanischer Docking-Port bleibt bis 2019
  3. Stylistic Q738 Fujitsus 789-Gramm-Tablet kommt mit vielen Anschlüssen

Kingdom Come Deliverance im Test: Mittelalter, Speicherschnaps und klirrende Klingen
Kingdom Come Deliverance im Test
Mittelalter, Speicherschnaps und klirrende Klingen
  1. Kingdom Come Deliverance Von unendlich viel Rettungsschnaps und dem Ninja-Ritter
  2. Kingdom Come Deliverance Auf der Xbox One X wird das Mittelalter am schönsten
  3. Kingdom Come Deliverance angespielt Und täglich grüßt das Mittelalter

Chargery: 150 Kilo Watt auf drei Rädern
Chargery
150 Kilo Watt auf drei Rädern
  1. Europa-SPD Milliardenfonds zum Ausbau von Elektrotankstellen gefordert
  2. Elektromobilität China subventioniert Elektroautos mit großer Reichweite
  3. Elektromobilität Dyson entwickelt drei Elektroautos

  1. Re: Das Produkt ist tot!

    stschindler | 03:20

  2. Re: Recht von Jameda

    bentol | 02:59

  3. Re: Damit man die Pimmelpickel erkennt ?

    wire-less | 02:57

  4. CPU Temp bei 93°C? Standart bei HP...

    Emoticons | 02:15

  5. Re: Airbus für mich ein NoGo

    masel99 | 02:00


  1. 23:10

  2. 17:41

  3. 17:09

  4. 16:32

  5. 15:52

  6. 15:14

  7. 14:13

  8. 13:55


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel