Call of Duty als MMOG?
Wenn der Firmenzusammenschluss zwischen Vivendi Games und Activision läuft wie geplant, hat Kotick als Chef des neuen Unternehmens Activision Blizzard Zugriff auf die wohl erfahrensten MMOG-Entwickler überhaupt – die von World of Warcraft. Gegenüber Aktienanalysten sagte Kotick, die Chancen eines Call-of-Duty-MMOGs würden derzeit firmenintern untersucht, berichtet(öffnet im neuen Fenster) die US-Site IGN.com. Das in einem modernen Kriegs-Szenario angesiedelte Call of Duty 4, entwickelt von Infinity Ward, war quer über alle relevanten Plattformen einer der ganz großen Bestseller der letzten Zeit.
Kotick sprach bei dem Treffen auch generell über die Versuche von amerikanischen Publishern, im MMO-Markt Fuß zu fassen. Activision habe die Zahlen der letzten fünf Jahre untersucht und sei zu dem Ergebnis gekommen, dass die meisten MMOGs komplett gescheitert sind oder nur zu geringen Profiten geführt hätten. Das sei auch der Grund dafür gewesen, sich mit Blizzard zusammenzutun – um Zugriff auf die existierende User-Gemeinde zu haben und um von den besten Experten zu lernen.
Eines der großen Geheimnisse der Blizzard-Experten ist übrigens, dass sie machen, worauf sie Lust haben – und nicht unbedingt das, was Firmenbosse möchten.
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