Ausprobiert: Spielen mit dem EEG-Stirnband NIA von OCZ

Einen Prototypen des NIA zeigte das Unternehmen bereits auf der CeBIT 2007, nun ist das Gerät in Produktion und soll in zwei bis drei Wochen, also noch im März 2008, weltweit angeboten werden - laut OCZ für rund 200,- Euro und mit einem schickeren Gehäuse, als es beim funktionsfähigen Vorserienmodell auf der CeBIT zu sehen war. Damit sei das NIA die erste kommerziell erhältliche Hirn-Computer-Schnittstelle für PC-Gamer, wirbt der Hersteller.
Die Gewöhnung an die Steuerung soll nur wenig Zeit in Anspruch nehmen, etwa zwei Minuten, so ein OCZ-Mitarbeiter gegenüber Golem.de. Ganz so einfach wie versprochen ist die Steuerung dann aber doch nicht. Während mit "Gedankenkraft" - bzw. mit Entspannung oder Anspannung - die Laufrichtung in Unreal Tournament 3 bestimmt werden sollte, diente die Maus zum Ändern der Blickrichtung. Gefeuert werden konnte sowohl mit der Maus als auch über das NIA.
Hin und wieder gab es dann doch das Gefühl, den Charakter auf dem Bildschirm zu steuern - unterbrochen durch die zwar mit der NIA- und Mauskombination zu erwischenden, aber doch meist flinkeren Bots. Der OCZ-Mitarbeiter vor Ort schien zumindest etwas mehr Übung mit der Steuerung zu haben und betonte, dass es wichtig sei, entspannt zu sein.
Ob OCZ mit seinem NIA den Gaming-Markt wird nennenswert beeinflussen können, müssen noch genauere Tests der Verkaufsversion zeigen. Der erste Eindruck lässt durchaus vermuten, dass OCZ mit seinem NIA auch die Geschichte der Eingabegeräte um eine weitere Kuriosität erweitern könnte.



