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Astaros Web Gateway filtert Skype-Verkehr

Neues Hardware-Angebot und Update für Security Gateway

Auf der CeBIT hat der Karlsruher Sicherheitsanbieter Astaro mit dem Web Gateway eine neue Hardware-Appliance vorgestellt, die den Internetverkehr in mittelständischen Unternehmen kontrollieren kann. Wie auch bei den anderen Astaro-Produkten wird dabei auf Linux und Open Source gesetzt. Zusätzlich ist ein neues Update für das Security Gateway verfügbar.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Das Web Gateway soll zwischen Firewall und lokales Netz geschaltet werden, um so den Datenverkehr zu überwachen bzw. zu unterbinden. Dabei werden Standardfunktionen wie die Erkennung von Schadsoftware geboten, wofür gleich zwei Virenscanner zu Rate gezogen werden. Zudem gibt es vordefinierte URL-Filter, mit denen sich neben den üblichen Pornoseiten etwa auch verhindern lässt, dass Mitarbeiter sich während der Arbeitszeit sonstigen privaten Interessen oder der Jobsuche widmen.

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Zusätzlich lässt sich die verfügbare Bandbreite priorisieren, um Geschäftsanwendungen immer den Vortritt zu lassen. Außerdem beherrscht das Gateway Kontrollfunktionen für Instant-Messenger und P2P-Techniken. So können beispielsweise Bittorrent-Transfers ebenso wie Skype-Telefonate komplett unterbunden werden, während über ICQ und AIM nur Dateiübertragungen blockiert werden.

Zu den von Astaro auch ausführlich demonstrierten Berichtsfunktionen - der Administrator kann beispielsweise sehen, welche "verbotenen" Seiten ein Nutzer ansurfen wollte - hieß es von Astaro, hier müssten Reseller und Administratoren entscheiden, ob diese Möglichkeiten in ihrem Einsatzland legal sind.

Vier Editionen des Web Gateway mit identischer Software und unterschiedlicher Hardware sind verfügbar. Das Einstiegsmodell bietet einen Intel-Celeron-Prozessor mit nicht genannter Taktung, 512 MByte RAM, eine 80-GByte-Festplatte und zwei Gigabit-Ports. Es wird für 100 Benutzer empfohlen und kostet knapp 1.000,- Euro.

Ebenfalls angekündigt wurde nun das Astaro Securtiy Gateway 7.2. Auch hier soll sich einiges in Bezug auf Instant-Messaging und P2P getan haben. Zum einen lassen sich diese Dienste nun gezielt für bestimmte IP-Adressen im Netzwerk freischalten, zum anderen sollen auch hier schwerer erkennbare Protokolle identifiziert werden. Das Update wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2008 verfügbar sein.



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Sharra 05. Mär 2008

Ich glaub das kannst du billiger haben. Proxy einrichten und alles darüber umleiten...

keinerweiss 05. Mär 2008

Der dort beschriebene Vorgang wird über einen Man In The Middle Angriff realisiert, also...

myElrond 04. Mär 2008

Worum ging es da?


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