Abo
  • Services:
Anzeige

msramdmp - Princeton-Hauptspeicher-Hack via USB-Stick nutzen

Kleines Programm schreibt den Hauptspeicherinhalt auf USB-Sticks

Wesley McGrew hat ein Tool entwickelt, das die Idee der Cold-Boot-Attacke nutzt, um Passwörter im Arbeitsspeicher zu erspähen. Die Cold-Boot-Attacke macht sich zunutze, dass der Inhalt vom Arbeitsspeicher nicht sofort verschwindet. Wird ein Rechner schnell genug neu gestartet, ist so ein Zugriff auf die Daten möglich. Der McGrew Security RAM Dumper - kurz msramdmp - kann für diesen Zweck von einem USB-Stick gestartet werden und schreibt anschließend den Inhalt des Arbeitsspeichers auf den Stick.

Der IT-Sicherheitsexperte Robert Wesley McGrew hat das Programm msramdmp geschrieben, da die Forscher der Princeton-Universität ihr eigenes Tool, um Speicher auszulesen, bisher noch nicht veröffentlicht haben. Um eine Cold-Boot-Attacke durchzuführen, braucht es neben dem Programm msramdmp nur einen ausreichend dimensionierten USB-Stick und ein kleines Linux. Das sollte beim Neustart des Rechners nicht zu viele Daten im Arbeitsspeicher überschreiben, denn auch das Angriffssystem muss Arbeitsspeicher nutzen, um lauffähig zu sein.

Anzeige

Wesley McGrew nutzt hierfür ein SysLinux, auf dem msramdmp lauffähig ist. Dazu muss der Zielrechner jedoch in der Lage sein, von USB-Geräten zu starten. Kommt der Angreifer etwa nicht in ein passwortgeschütztes BIOS, kann dieser dort auch nicht die Boot-Reihenfolge entsprechend anpassen.

Das Programm msramdmp ist inklusive Quellcode beim Autor verfügbar. Derzeit soll das Programm noch sehr langsam arbeiten; um herauszufinden, welche Programme eventuell Schlüssel leicht erkennbar im Arbeitsspeicher hinterlassen, genügt das jedoch.

Um einem möglichen Angriff zu entgehen, sollte der Nutzer Rechner mit kritischen Daten möglichst nicht unbeaufsichtigt lassen.


eye home zur Startseite
Ram Page 12. Mai 2009

Keiner meiner USB-Sticks ist groß genug um den kompletten Speicher meines PCs da rein zu...

Blair 09. Mär 2008

was absolut gar nichts nützt wenn der angreifer den ram (wie beim priceton-hack) ausbaut.

gdna 05. Mär 2008

Das sowieso ;) Aber evtl. ist ihm ja langweilig :)



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, Leinfelden-Echterdingen
  2. Die Deutsche Immobilien Gruppe, Düren
  3. T-Systems International GmbH, Wolfsburg
  4. KRÜSS GmbH, Hamburg


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Der Marsianer 8,79€, Blade Runner 8,97€, Interstellar 8,74€, X-Men Apocalypse 8,79€)
  2. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Bildbearbeitung

    Google-Algorithmus entfernt Wasserzeichen auf Fotos

  2. Ladestationen

    Regierung lehnt Zwangsverkabelung von Tiefgaragen ab

  3. Raspberry Pi

    Raspbian auf Stretch upgedated

  4. Trotz Förderung

    Breitbandausbau kommt nur schleppend voran

  5. Nvidia

    Keine Volta-basierten Geforces in 2017

  6. Grafikkarte

    Sonnets eGFX Breakaway Box kostet 330 Euro

  7. E-Commerce

    Kartellamt will Online-Shops des Einzelhandels schützen

  8. id Software

    Quake Champions startet in den Early Access

  9. Betrug

    Verbraucherzentrale warnt vor gefälschten Youporn-Mahnungen

  10. Lenovo

    Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Starcraft Remastered: "Mit den Protoss kann man seinen Gegner richtig nerven!"
Starcraft Remastered
"Mit den Protoss kann man seinen Gegner richtig nerven!"
  1. Blizzard Der Name Battle.net bleibt
  2. Blizzard Overwatch bekommt Deathmatches
  3. E-Sport Blizzard nutzt Gamescom für europäische WoW-Finalspiele

Game of Thrones: Die Kunst, Fiktion mit Wirklichkeit zu verschmelzen
Game of Thrones
Die Kunst, Fiktion mit Wirklichkeit zu verschmelzen
  1. HBO Nächste Episode von Game of Thrones geleakt
  2. Hack Game-of-Thrones-Skript von HBO geleakt
  3. Game of Thrones "Der Winter ist da und hat leider unsere Server eingefroren"

Radeon RX Vega 64 im Test: Schnell und durstig mit Potenzial
Radeon RX Vega 64 im Test
Schnell und durstig mit Potenzial
  1. Radeon RX Vega Mining-Treiber steigert MH/s deutlich
  2. Radeon RX Vega 56 im Test AMD positioniert sich in der Mitte
  3. Workstation AMD bringt Radeon Pro WX 9100

  1. Re: Wird doch nix

    Mr Miyagi | 02:23

  2. Re: Das ist nicht die Aufgabe des Staates

    Libertybell | 02:15

  3. Re: Standard-Nutzername lautet pi

    Teebecher | 02:04

  4. Re: Technische Details

    Gandalf2210 | 01:24

  5. Re: Bei einer Neuinstallation...

    Teebecher | 01:22


  1. 14:38

  2. 12:42

  3. 11:59

  4. 11:21

  5. 17:56

  6. 16:20

  7. 15:30

  8. 15:07


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel