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Interview: Werbung in Spielen

Gaca, Christian: 'Markenmanagement in Video- und Computerspielen. Wege zur erfolgreichen Integration von In-Game-Advertising in die Kommunikationsstrategien von Unternehmen'. (ISBN 3836461404) im VDM Verlag. 80 Seiten, 49,- Euro.
Gaca, Christian: 'Markenmanagement in Video- und Computerspielen. Wege zur erfolgreichen Integration von In-Game-Advertising in die Kommunikationsstrategien von Unternehmen'. (ISBN 3836461404) im VDM Verlag. 80 Seiten, 49,- Euro.
Golem.de: Für welche Art von Werbung eignet sich In-Game-Advertising besonders?

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Christian Gaca: Für mich ganz klar vorne ist Image-Werbung. Gerne ein bisschen aggressiver als sonst und am besten eingesetzt im Rahmen integrierter Kommunikation. In-Game-Advertising sollte als ein Bestandteil der Wirtschaftskommunikation eines Unternehmens verstanden werden - und nicht als alleiniger. Wir reden also eher von einer zusätzlichen Maßnahme als von einer, die etwa die klassische Printwerbung ablöst. Da Video- und Computerspiele ein immer bedeutsameres Freizeitvergnügen der 10- bis 25-Jährigen werden und die einen immer größeren Teil ihrer Gesamtmediennutzungszeit vereinnahmen, werden zwangsläufig auch die Werbeetats, die für diese Zielgruppe investiert werden, dort investiert werden müssen, wo die Zielgruppe wirklich ist. Viele klassische Werbemaßnahmen, die wir heute aus der Realität kennen und hier mittlerweile für normal halten, werden in die Virtualität transferiert.

Golem.de: Welche zukünftigen Entwicklungen erwarten Sie?

Christian Gaca: Immer bessere und vernetztere Technik wird verrückte Sachen möglich machen. Gerade noch im Supermarkt einen Axe-Deostift gekauft und mit Kreditkarte bezahlt. Über die Karte wird auch die monatliche Gebühr für das Onlinespielen abgebucht. Der Spielepublisher kauft die Daten aus den Bonauswertungen vom Supermarktbetreiber, gleicht die Kartennummern mit seiner Datenbank ab und schickt dem Spieler die passende Werbung zu den Produktwelten auf die virtuellen Plakatwände des momentanen Lieblingsspiels. Irgendwann wird das dann in die Realität zurück übertragen. Die Einkaufsdaten von Passanten werden automatisch vom RFID-Chip der Kreditkarte im Vorbeigehen ausgelesen. Auf der digital bespielbaren, realen Plakatwand 100 Meter weiter wird einige Sekunden später die passende Werbung eingeblendet.

Golem.de: Datenschützer reiben sich schon die Hände...

Christian Gaca: Vermutlich, jedenfalls hätten sie einen Anlass dazu, soweit ich das als Nicht-Jurist absehen kann. Wer sich wie lange, aus welchem Winkel und wie oft eine Werbung in einem Onlinespiel ansieht, wird von den Anbietern von In-Game-Advertising jedenfalls aufgezeichnet und ausgewertet. Es ist aber nicht bekannt, ob die Daten anonymisiert oder wie lange sie gespeichert werden. Hierzu gibt es zurzeit nicht einmal eine echte Diskussion. Und das, obwohl für die Werbetreibenden hier hoch interessante Daten erfasst und teils auch genutzt werden, um die Werbung gezielt auf den Benutzer zuzuschneiden. Dies betrifft derzeit primär Onlinespiele. Dort sehen die Spieler zum Teil bereits an ihren Wohnort angepasste Werbung.

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SirFartALot 18. Mär 2008

Aber sowas von /signed!

WIEentscheidet 17. Mär 2008

Tja, das WIE ist da eben entscheidend. Dezente Werbung lass ich mir da noch gefallen...

dolphin 17. Mär 2008

and thanks for all the fish http://hitchhikers.movies.go.com/games/dolphin.html

Rammgeraeusch 17. Mär 2008

Leicht OT, aber ich finde da die Werbung von Renault ziemlich erfrischend, wo man mal...

robinx 17. Mär 2008

Jetzt müßte die Werbung nur auf die Selben server auf denen auch gespielt wird und...


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