Berg und Tal: Navigon bietet Höhenlinien-Panorama in 3D
Außerdem neues, kostenpflichtiges Kartenabo für 24 Monate vorgestellt. Navigon hat in Hannover das 8110 mit 4,8-Zoll-Display, Spracherkennung und Panorama-3D-Darstellung der Karten gezeigt. Damit sollen Täler und Berge so angezeigt werden, wie sie in der Realität wirken. Außerdem hat Navigon verschiedene Details seiner Navigationssoftware verbessert und dem Navigon 2100 und 2110 ein Breitbild-Display spendiert. Und schließlich hat der Hersteller ein Kartenabo angeboten.
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Während viele Navigationsgerätehersteller 3D-Gebäude auf ihren Karten anzeigen, setzt Navigon auf eine möglichst naturgetreue Abbildung der Oberfläche. Geht es in 300 Metern rechts hoch, soll das auch auf der Anzeige dargestellt werden. Genutzt werden hierfür die Höhenlinien der Kartendaten.
Außerdem hat Navigon bei dem 8110 die Spracheingabe verbessert. Musste der Nutzer bislang Stadt, Straße und Hausnummer nacheinander eingeben und nach jeder Eingabe das Gesagte erst bestätigen, so kann der Nutzer nun alle Angaben in einem Satz sagen. Das spart Zeit bei der Eingabe, die Praxis muss allerdings erst zeigen, wie große die Fehlerrate hierbei ist. Neben der Darstellung soll sich auch die Geschwindigkeit, mit der eine neue Route angezeigt wird, verbessert haben: Die Berechnung soll bei 0,1 bis 0,5 Sekunden liegen. Derzeit brauchen die meisten Navigationssysteme 2 bis 5 Sekunden.
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Auch der Fahrspurassistent wurde weiterentwickelt. Für die Spurplanung wird nicht nur die nächste, sondern auch gleich die übernächste Abbiegeaktion in Betracht gezogen: Muss der Nutzer zwei Mal hintereinander links abbiegen, so wird er gleich auf die linke Spur von zwei Linksabbiegerspuren geleitet.
Die Sprachausgabe lässt sich über FM-Transmitter auf die Lautsprecher des Autos übertragen. Außerdem finden sich ein MP3-Player und ein Bildbetrachter auf dem Navigationsgerät.
Das Navigon 8110 mit Karten von 38 europäischen Ländern soll für 449,- Euro ab Ende April 2008 erhältlich sein.
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Auch für die Einsteigerrubrik hat Navigon eine Neuvorstellung parat: Das 2100/ 2110 max ist die Weiterentwicklung von 2100 /2110. Statt 3,5-Zoll-Display kommt die max-Version mit 4,3-Zoll-Breitbilddisplay. Die Software, die hier aufgespielt wurde, läuft auch auf dem 8110. Bei der Adresseingabe beispielsweise werden nun die Buchstaben ausgeblendet, die für den Begriff nicht mehr in Frage kommen. Außerdem hat Navigon seine fototrealistische Bilddatenbank erweitert: Bislang wurden nur die Namen der Autobahnabfahrten, wie auf den Schildern notiert, angezeigt. Nun sind noch die Schilder der Autobahnausfahrten hinzugekommen. Der Nutzer kann sich hier zusätzlich orientieren, da er das Bild auf dem Navigationsgerät mit dem tatsächlichen Schild vergleichen kann und sieht.
Im Rahmen eines Updates kann der Nutzer die Text-to-Speech-Funktion, die Straßennamen vorliest, ab Mitte April 2008 optional für 19,95 Euro online hinzukaufen.
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Das Navigon 2100 max kommt mit Karte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und soll 229,- Euro kosten, das 2110 max mit Europakarten wird für 259,- Euro über die Ladentheke gehen. Beide Geräte sollen ab April 2008 verfügbar sein.
Da Kartendaten relativ schnell veralten und sich laut Navigon 15 Prozent der Daten, die für die Navigationsanweisungen relevant sind, pro Jahr ändern, will Navigon mit Fresh Maps eine Art Karten-Update-Abo als weiteren Service anbieten. Für eine Einmalzahlung von 99,- Euro soll der Kunde sich 24 Monate lang jedes Quartal den neun Kartensatz auf sein Navigationsgerät spielen können. Ein einmaliges Karten-Update kostet weiterhin 59,- Euro.
Im Navigon 8110 ist Navigon Fresh Maps bereits inbegriffen, für bereits gekaufte Modelle wie das Navigon 2100, 5100, 7100 zahlt der Kunde 99,- Euro. Für das Navigon 2110 max und das 2100 max kann Fresh Maps binnen 30 Tagen nach Kauf für 19,95 Euro abonniert werden.