Druckerverwaltung SamPage soll Toner billiger machen
Samsung will neben Druckern und Multifunktionsgeräten nun auch "Managed Print Services", kurz MPS, anbieten. Die Software, die sowohl unter Linux als auch unter Windows läuft, überwacht sämtliche Drucker in einem Unternehmen. Bis zu 2.000 Drucker sollen sich über einen Portal-Server kontrollieren und deren Daten mit der angeschlossenen SQL-Datenbank verwalten lassen. Außerdem besteht die Möglichkeit, einen Portal-Server aufzusetzen und entsprechende Clients einzurichten, z.B. für Filialen.
Die Software registriert die Fehlermeldungen eines jeden Druckers – diese werden an den Helpdesk weitergeleitet und so übersetzt, dass der Helpdesk-Mitarbeiter den Fehler umgehend beseitigen kann. Dabei sollen nicht nur die Fehlermeldungen der Samsung-eigenen Geräte dekodiert werden, sondern auch die anderer Marken wie Brother, Canon, HP usw.
Außerdem sollen sich die Kosten für Tonerbestellungen reduzieren. Die Software berechnet den Verbrauch eines jeden einzelnen Druckers und errechnet im Voraus, wann Nachschub bestellt werden muss. Diese Zahlen werden aggregiert, so dass das Unternehmen nicht jede Fuhre extra neu ordern muss, sondern Sammelbestellungen veranlassen kann und damit Frachtkosten spart.
Außerdem ermöglicht die Software verschiedene Berichte über Fehlerhäufigkeit und Wartungen, Durchschnittsverbrauch an Toner, so dass die Firma ihren Druckerbestand optimieren und beispielsweise kostenineffiziente Exemplare austauschen kann. Und dies dürfte ja sehr im Interesse von Samsung sein, da die Koreaner ja auch Druckerhardware verkaufen.
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