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Paladin, Magier - oder Terrorist?

Die US-Regierung lässt auffälliges Verhalten in Onlinespielen erforschen. Big Brother is watching – jetzt auch in virtuellen Welten: Wie die BBC berichtet(öffnet im neuen Fenster), beschäftigen sich amerikanische Wissenschaftler derzeit mit dem Verhalten von Onlinespielern. Ziel der Forscher, die unter Federführung eines amerikanischen Geheimdienstes arbeiten, ist es laut BBC, rechtzeitig auf potenzielle Terroristen aufmerksam zu werden.
/ Peter Steinlechner
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Im Rahmen des Forschungsprojekts, das derzeit unter dem Codenamen "Reynard" läuft, versuchen US-Wissenschaftler, typische Verhaltensmuster von Spielern in virtuellen Welten zu erfassen. Im nächsten Schritt wollen sie dann Werkzeuge und Technologien entwickeln, die Terroristen und andere Abweichler entlarven – damit sie von Geheimdienstlern Dingfest gemacht werden können.

Informationen über "Reynard" sind mit einem Bericht an den US-Kongress und damit an die Öffentlichkeit gelangt, den das amerikanische Office of the Director of National Intelligence (ODNI) verfasst hat. Die Behörde ist unter ihrem Chef Mike McConnell für die Koordination amerikanischer Geheimdienste zuständig.

Welche Onlinewelten sich besonders im Visier der Wissenschaftler und Ermittler befinden, ist nicht bekannt. Allerdings zitiert die BBC einen Experten mit den Worten, es sei "höchst unwahrscheinlich, dass Terroristen Dinge wie Second Life oder World of Warcraft benutzen würden, weil sie dort nicht die nötige Sicherheit finden". Noch droht also keine Gefahr zwischen Sturmwind und Eisenschmiede...


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