Abo
  • IT-Karriere:

TomTom Go mit IQ Routes und neuem Fahrspurassistenten

Neue Modellreihe vorgestellt

Auf der CeBIT 2008 hat TomTom drei neue Navigationsgeräte aus der TomTom-Go-Serie vorgestellt. Die Neuvorstellungen setzen auf eine von TomTom entwickelte Technik namens IQ Routes, um die zu erwartenden Fahrzeiten exakter voraussagen zu können. Zudem gibt es einen neuen Fahrspurassistenten, um sich frühzeitig korrekt einordnen zu können. Die Neuvorstellungen sollen Ende April 2008 auf den Markt kommen.

Artikel veröffentlicht am ,

TomTom Go 930
TomTom Go 930
Für IQ Routes hat TomTom nach eigenen Angaben über Jahre hinweg die tatsächlichen Geschwindigkeiten auf Strecken aufgezeichnet, um reale Durchschnittsgeschwindigkeiten zu erhalten. Dafür wurden mehr als 10 Milliarden Kilometer Strecke vermessen und die Daten anonymisiert von bisherigen TomTom-Nutzern gesammelt. Normalerweise wird für die Berechnung der zu erwartenden Fahrtdauer nur die maximal erlaubte Höchstgeschwindigkeit einer Strecke herangezogen. Außerdem berücksichtigt der Hersteller, ob sich der Verkehrsfluss an Wochentagen von denen am Wochenende unterscheidet, um genauere Angaben zur Fahrtdauer zu liefern.

Stellenmarkt
  1. über Hays AG, München
  2. Eppendorf AG, Jülich

Um auch dauerhaft möglichst exakte Daten zu bieten, wächst die betreffende Datenbank mit den Geschwindigkeitsprofilen nach TomTom-Angaben täglich um eine halbe Million Messungen. Der Hersteller verspricht, dass sich in der Hälfte aller Fälle die Fahrtzeiten verringern, was Zeit und Benzinkosten sparen soll. TomTom sieht IQ Routes als eine "intelligente Routenberechnung".

TomTom Go 930
TomTom Go 930
Weiterhin gibt es einen neuen Fahrspurassistenten, damit sich der Fahrer rechtzeitig passend einordnen kann. Vor komplizierten Kreuzungen oder aber bei der Abfahrt von der Autobahn soll das Fahren damit einfacher werden. Für eine bessere Orientierung werden 3D-Nachbildungen der betreffenden Straßenschilder auf dem Display des Navigationsgeräts angezeigt.

Diese Technik findet sich in den kommenden TomTom-Go-Modellen 530, 730 sowie 930, welche die aktuelle TomTom-Go-Serie ablösen werden. Alle Geräte besitzen ein 4,3-Zoll-Touchscreen im 16:9-Format mit einer Auflösung von 480 x 272 Pixeln und können Adresseingaben per Spracheingabe verarbeiten. Außerdem werden Namen von Straßen und Plätzen, aber auch Verkehrswarnungen vorgelesen. Dazu lässt sich auch die eigene Stimme für Navigationsanweisungen aufnehmen.

Über einen UKW-Transmitter kann die Automusikanlage für Sprachausgaben verwendet werden. Alle Geräte sind mit einem SD-Card-Steckplatz versehen und können per Bluetooth mit entsprechenden Geräten kommunizieren. Während in den kleineren Modellen 530 sowie 730 ein interner Speicher von 1 bis 2 GByte steckt, spendiert TomTom dem 930er einen Speicher von 4 GByte. Im Topmodell TomTom Go 930 steckt zudem die "Enhanced Positioning Technology" (EPT), die eine Unterbrechung der Navigation in Tunneln oder in Häuserschluchten verhindern soll.

Zudem ist TomTom Map Share enthalten. Darüber können TomTom-Kunden aktuelle Änderungen auf dem Kartenmaterial melden, was anderen TomTom-Anwendern zur Verfügung gestellt wird. Außerdem können die Geräte mit dem HD-Traffic-Empfänger verbunden werden, um aktuellere Daten zum Verkehrsfluss zu erhalten und Staus umfahren zu können.

Der TomTom Go 530, 730 und 930 sollen Ende April 2008 auf den Markt kommen. Preise wollte der Hersteller auch auf Nachfrage noch nicht verraten. Auf dem TomTom Go 530 werden regionale Karten vorhanden sein, also für den deutschsprachigen Markt dürften das Deutschland, Österreich und die Schweiz sein. Karten von West- und Osteuropa bekommt man mit dem TomTom Go 530 und beim TomTom Go 930 gehört neben dem Kartenmaterial von West- und Osteuropa auch das von USA, Kanada und Russland dazu. Die Kartendaten liegen im internen Speicher der Geräte, so dass der Nutzer diese sofort in Betrieb nehmen kann.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-77%) 3,45€
  2. (-48%) 25,99€
  3. 44,99€
  4. 3,99€

Kjatz 07. Jul 2008

Gegen die Weiterentwicklung ist nichts auszusetzen. Es gibt immer noch Neukunden, welche...

Kjatz 07. Jul 2008

Die Optik soll zweckdienlich sein, es interessiert dann wirklich niemanden, wenn das...

Kjatz 07. Jul 2008

Du schreibst Blödsinn.

Nowis 04. Mär 2008

Es gibt Leute die fast ständig mit Navi fahren um z.B. ihre geilen Radarwarner zu...

DaSepp 04. Mär 2008

Hammer! Jetzt muß ich mich aber erstmal setzen. So was so früh am Tag zu lesen. *sprachlos*


Folgen Sie uns
       


Sony Xperia 1 - Test

Das Xperia 1 eignet sich dank seines breiten OLED-Displays hervorragend zum Filmeschauen. Im Test zeigt Sonys neues Smartphone aber noch weitere Stärken.

Sony Xperia 1 - Test Video aufrufen
Raspberry Pi 4B im Test: Nummer 4 lebt!
Raspberry Pi 4B im Test
Nummer 4 lebt!

Das Raspberry Pi kann endlich zur Konkurrenz aufschließen, aber richtig glücklich werden wir mit dem neuen Modell des Bastelrechners trotz bemerkenswerter Merkmale nicht.
Ein Test von Alexander Merz

  1. Eben Upton Raspberry-Pi-Initiator spielt USB-C-Fehler herunter
  2. 52PI Ice Tower Turmkühler für Raspberry Pi 4B halbiert Temperatur
  3. Kickstarter Lyra ist ein Gameboy Advance mit integriertem Raspberry Pi

Whatsapp: Krankschreibung auf Knopfdruck
Whatsapp
Krankschreibung auf Knopfdruck

Ein Hamburger Gründer verkauft Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen per Whatsapp. Ist das rechtens? Ärztevertreter warnen vor den Folgen.
Von Miriam Apke

  1. Medizin Schadsoftware legt Krankenhäuser lahm
  2. Medizin Sicherheitslücken in Beatmungsgeräten
  3. Gesundheitsdaten Gesundheitsapps werden beliebter, trotz Datenschutzbedenken

Google Game Builder ausprobiert: Spieldesign mit Karten statt Quellcode
Google Game Builder ausprobiert
Spieldesign mit Karten statt Quellcode

Bitte Bild wackeln lassen und dann eine Explosion: Solche Befehle als Reaktion auf Ereignisse lassen sich im Game Builder relativ einfach verketten. Der Spieleeditor des Google-Entwicklerteams Area 120 ist nicht nur für Einsteiger gedacht - sondern auch für Profis, etwa für die Erstellung von Prototypen.
Von Peter Steinlechner

  1. Spielebranche Immer weniger wollen Spiele in Deutschland entwickeln
  2. Aus dem Verlag Neue Herausforderungen für Spieler und Entwickler

    •  /