Fishlabs verkauft Handyspiele per Internet-Download
Golem.de: Fishlabs bietet seinen Kunden die Möglichkeit an, sich Spiele per E-Mail schicken zu lassen. Funktioniert der bewährte Weg über die Mobilfunk-Provider und Handyspiele-Anbieter nicht mehr?
Golem.de: Läuft die Zusammenarbeit mit besagten Providern und Anbietern trotz des neuen Systems auch künftig weiter?
Schade: Klar geht die Zusammenarbeit weiter. Sie wird sogar noch intensiviert. Dazu haben wir mit Andreas Stecher als neuen Vice President of Sales einen der erfolgreichsten Manager in diesem Vertriebskanal gewonnen. Wir haben aber mit unserer Internetseite in diesem Jahr noch einiges vor. Der Spieldownload ist dazu nur der erste Schritt.
Golem.de: Ist das neue System nicht geradezu eine Einladung zu Schwarzkopien?
Schade: Jedes Handyspiel wird bei der Auslieferung mit einer Kennung versehen. So können wir nachvollziehen, wer ein Handyspiel von uns illegal in Umlauf bringt und werden dann entsprechend reagieren. Außerdem funktionieren die Spiele nur auf dem ausgewählten Handymodell. Und bei einem Preis von gerade mal 4,99 Euro pro Spiel lohnt der Aufwand für die meisten Schwarzkopierer schlichtweg nicht.
Golem.de: Wie funktioniert der Ablauf bei dem neuen System?
Schade: Wer einmal sehen möchte, was man mit einem Handy so machen kann, sollte unsere Website besuchen. Dort kann man sich eines unserer 3D-Handyspiele aussuchen. Die Bestellung ist einfach: Handytyp und Handynummer angeben. Und wer sich die Übertragungskosten im Handynetz sparen möchte, tippt noch seine E-Mail-Adresse ein. Bezahlen kann man bequem per Lastschrift, Kreditkarte, Paypal oder Premium-SMS. Vom PC muss das Spiel dann nur noch per Datenkabel oder Bluetooth auf das Handy kopiert werden.
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